Troisdorfer Tafel
Ein Ehrenamt, das durch den Magen geht

Bürgermeister Alexander Biber (3. von rechts) zu Besuch bei der Troisdorfer Tafel (von links): Kuni André, Bernd Weber, Bettina Miersch, Gert Kamp und Erich Joswig.  | Foto: Stadt Troisdorf
  • Bürgermeister Alexander Biber (3. von rechts) zu Besuch bei der Troisdorfer Tafel (von links): Kuni André, Bernd Weber, Bettina Miersch, Gert Kamp und Erich Joswig.
  • Foto: Stadt Troisdorf

Troisdorf. Es ist ein Dienst, der die grundlegenden Bedürfnisse des Menschen im Blick hat: Die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler bei der Troisdorfer Tafel geben Lebensmittel aus. Jede Woche gibt es rund 3,5 Tonnen an Lebensmittelspenden. Der überwiegende Teil kommt von Supermärkten und Discountern. Aber auch Privatleute spenden; Lebensmittel, aber auch schon mal Geld. Insgesamt gibt es rund 1.800 Menschen in Troisdorf, die berechtigt sind, Lebensmittelspenden der Tafel entgegen zu nehmen. Besonders Menschen, die noch nicht lange in Deutschland und nicht in den Arbeitsmarkt integriert sind, zum Beispiel weil sie aus einem Land kommen, in dem Krieg herrscht, nehmen das Angebot der Tafel an und holen sich Lebensmittel ab. Es sind jedoch noch mehr Menschen berechtigt, von den Lebensmittelspenden der Tafel zu profitieren, aber nicht wenige nehmen es nicht an, zum Beispiel aus Scham. Neuer Koordinator der Troisdorfer Tafel ist Bernd Weber. Er hat im April Regina Lunetta abgelöst. Das Team der Troisdorfer Tafel leistet rund 230 Arbeitstunden pro Woche – im Ehrenamt wohlgemerkt. Verstärkung ist herzlich willkommen. Das Team hat Freude an der Arbeit, das ist zu spüren. Der Altersdurchschnitt der Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler liegt allerdings deutlich über dem der Kundschaft: bei 71 Jahren. Auf Einladung des Tafel-Koordinators Bernd Weber stattete Bürgermeister Alexander Biber der Troisdorfer Tafel am Pfarrer-Kenntemich-Platz einen Besuch abgestattet. Bei dem Gedankenaustausch wurden unter anderem Fragen verstärkter Motivationsmöglichkeit zur aktiven Teilhabe der Tafel-Kunden am Arbeitsmarkt sowie die Idee einer regelmäßigen Senioren-Tafel erörtert. Webers und Bibers Dank gilt allen, die sich in ihrer Freizeit mit vollem Einsatz hinter die Ziele der Tafel stellen und tatkräftig mit anpacken. Und der Dank gilt auch den Lebensmittelhändlern, die die Arbeit der Tafel unterstützen. Wer sich vorstellen kann, die Arbeit der Troisdorfer Tafel zu unterstützen, kann sich gerne an Bernd Weber wenden unter 02241-41018 oder per E-Mail an troisdorfertafel@skm-rhein-sieg.de.

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RAG - Redaktion

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