Richtfest bei der Feuerwehr
Dem Bau die Krone aufgesetzt

Bürgermeister Alexander Biber, Löschgruppenführer Salvatore Rizzello und Bauleiter Caner Kalembasi (von links) beim Richtspruch.  | Foto: Woiciech
  • Bürgermeister Alexander Biber, Löschgruppenführer Salvatore Rizzello und Bauleiter Caner Kalembasi (von links) beim Richtspruch.
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Richtfest für das neue Gerätehaus der Löschgruppe Friedrich-Wilhelms-Hütte

Friedrich-Wilhelms-Hütte. „Das ist spannend und schön. Ich fühle mich wie im eigenen Heim, kurz vor dem Einziehen“, erzählte Brandinspektor Salvatore Rizzello, Löschgruppenführer der Feuerwehr Friedrich-Wilhelms-Hütte, stolz. „Es ging so rasend schnell wie das Mauerwerk hochgezogen wurde, fast wie im Film.“

Nur sechs Monate nach der Grundsteinlegung konnte nun auf dem Gelände an der Lahnstraße Richtfest gefeiert werden. Die jüngste Löschgruppe der Stadt lud zu einem Umtrunk mit Imbiss ein, den die Gäste bei herrlichem Sonnenschein rundum genossen.

Das geplante Gebäude erinnert an die Gerätehäuser in Spich, Müllekoven und Altenrath, da sie vom städtischen Gebäudemanagement entwickelt und entworfen wurden.

„Unsere Stadt ist auf eine gut ausgebildete und bestens ausgerüstete Feuerwehr angewiesen. Das Gerätehaus muss effektiv eingerichtet sein und eine angenehme Atmosphäre fördern“, erklärte Bürgermeister Alexander Biber, der gemeinsam mit Bauleiter Caner Kalembasi von der Firma MEES den Richtspruch verlas. Traditionell leerte man anschließend die gefüllten Schnapsgläser und warf sie vom Haus, so dass sie zersprangen.

Am neuen Standort finden dann ein Löschgruppenfahrzeug, ein Reserve-/Löschfahrzeug der Jugendfeuerwehr und ab 2024 ein Mannschaftstransportfahrzeug ihren Platz. Für die Sicherheit der Bürger investiert die Stadt Troisdorf hier 2,3 Millionen Euro. Das Haus hat eine Fläche von 580 Quadratmeter und wartet unter anderem mit einem hochdämmenden Mauerwerk, nach den Anforderungen des Wärmeschutznachweises, einer Photovoltaikanlage, sowie einer Wärmepumpe auf. Die gesamte Dachfläche bekommt eine Begrünung. Das Niederschlagwasser versickert in einer Rigole.

Trotz Lieferengpässe und explodierender Kosten, wie auch der aktuell hohen Nachfrage nach Baufirmen, glaubt Bürgermeister Alexander Biber daran, Zeit und Kostenpläne einhalten zu können. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Juni 2023 angedacht.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Dirk Woiciech aus Siegburg

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