Generalkonsul zu Gast im Rathaus
Austausch mit der Republik Kosovo

Gruppenbild vor dem Rathaus (von links): Konsul Valdrin Ukshini, Simone Duggan Generalkonsul Behar Isma, Bürgermeister Alexander Biber, Adrian Simnica und Ismet Hajdari.  | Foto: Stadt Troisdorf
  • Gruppenbild vor dem Rathaus (von links): Konsul Valdrin Ukshini, Simone Duggan Generalkonsul Behar Isma, Bürgermeister Alexander Biber, Adrian Simnica und Ismet Hajdari.
  • Foto: Stadt Troisdorf

Troisdorf. Bürgermeister Alexander Biber empfing kürzlich den Generalkonsul der Republik Kosovo, Behar Isma, gemeinsam mit Konsul Valdrin Ukshini im Troisdorfer Rathaus. Begleitet wurde das Gespräch von der Leiterin des Schulverwaltungs-, Sport- und Kulturamts, Simone Duggan, sowie Adrian Simnica und Ismet Hajdari.
Der Besuch diente der Vertiefung der Beziehungen zwischen dem Kosovo und Troisdorf sowie möglichen Kooperationen in Wirtschaft, Kultur und kommunaler Entwicklung. Außerdem nahmen Simone Duggan (Amtsleiterin des Schulverwaltungs-, Sport und Kulturamts), Adrian Simnico und Ismet Hajdari an der Besprechnung teil.
Bürgermeister Biber präsentierte Troisdorf als wirtschaftsstarken Standort in der Region Köln/Bonn und informierte über aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft, Digitalisierung, Bildung, Sport und Stadtentwicklung.
Generalkonsul Isma schilderte die wirtschaftliche Entwicklung des Kosovo und warb für engere Zusammenarbeit mit deutschen Kommunen und Unternehmen. Er betonte die junge, gut ausgebildete Bevölkerung und die Potenziale in Informations- und Kommunikationstechnologie, Umwelt- und Recyclingwirtschaft sowie Innenausbau.
Ein weiteres Thema war ein Austauschprogramm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), das jungen Fachkräften aus dem Kosovo Praktika in nordrhein-westfälischen Unternehmen ermöglicht. Troisdorfer Firmen könnten besonders im IT-Bereich profitieren. Die Gesprächspartner diskutierten auch den Ausbau wirtschaftlicher Netzwerke, darunter Kontakte zur Troisdorfer Wirtschaftsförderung TROWISTA und stärkere Vernetzung mit Unternehmen beider Länder.
Der kulturelle Austausch spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. Man erinnerte an das humanitäre Engagement des Troisdorfers Rupert Neudeck im Kosovo, das dort bis heute große Anerkennung findet.
„Der persönliche Austausch mit internationalen Partnern eröffnet neue Perspektiven für unsere Stadt. Gerade auf kommunaler Ebene können Kontakte entstehen, von denen beide Seiten profitieren“, sagte Bürgermeister Biber.
Der Besuch des Generalkonsuls legte den Grundstein für intensiveren Austausch zwischen Troisdorf und dem Kosovo. Beide Seiten vereinbarten, den Dialog fortzusetzen und Zusammenarbeit in Wirtschaft, kommunaler Entwicklung und Kultur weiter auszuloten. Dabei sollen bestehende Netzwerke genutzt und neue Kontakte zwischen Verwaltung, Unternehmen und Institutionen aufgebaut werden.

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RAG - Redaktion

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