Nahversorger
Modern und zukunftsfähig

Das Nahversorgungszentrum Metternicher Weg in Heimerzheim geht mit dem symbolischen ersten Spatenstich nach langen Jahren der Planung in die Realisierungsphase.
  • Das Nahversorgungszentrum Metternicher Weg in Heimerzheim geht mit dem symbolischen ersten Spatenstich nach langen Jahren der Planung in die Realisierungsphase.
  • Foto: art

Swisttal-Heimerzheim (art). Lang ersehnt von den Heimerzheimern und vielen Swisttalern, aber auch von Bewohnern der Nachbarkommunen: das Nahversorgungszentrum Metternicher Weg in Heimerzheim geht mit dem symbolischen ersten Spatenstich nach langen Jahren der Planung in die Realisierungsphase. Projektentwickler und Investor Rudi Nettekoven und Niels Haske, Geschäftsführender Gesellschafter des ausführenden Bauunternehmens Haske aus Oelde, sind auf jeden Fall zuversichtlich, dass die Kunden schon im Herbst im neuen Nahversorgungszentrum einkaufen können. Vorausschauend habe das Bauunternehmen frühzeitig Baumaterial eingekauft und eingelagert, um Verzögerungen durch Lieferengpässe vorzubeugen. In Spitzenzeiten werden am Projekt bis zu 60 Mitarbeitende tätig sein sowie 20 bis 30 Nachunternehmer.

„Wir stellen hier die Nahversorgung auf neue Beine, modern und zukunftsfähig“, sagten Swisttals Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner und Melina Dülberg vom Team des Fachbereichs III Gemeindeentwicklung. In Swisttals größtem Ortsteil Heimerzheim würden 90 Prozent der Kaufkraft von Swisttal gebunden. Projektentwickler und Investor Rudi Nettekoven unterstrich: „Standorte wie dieser, wo Kunden alles auf einem Weg erledigen können, sind in der Konkurrenz zum Online-Handel extrem wichtig.“

So wird das Nahversorgungszentrum künftig aussehen: Umziehen in einen Neubau am Metternicher Weg wird der Aldi-Discountmarkt von seinem bisherigen Standort Dützhofer Straße und dann von bislang 800 Quadratmeter vergrößert werden auf bis zu 1.200 Quadratmeter Verkaufsfläche. Neu hinzu kommt ein dm-Drogeriemarkt mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Der bisher 800 Quadratmeter große Netto-Discountmarkt zieht auf die andere Straßenseite um in einen Neubau mit maximal 1.050 Quadratmeter Verkaufsfläche und auch der KiK-Bekleidungsmarkt erhält einen Neubau mit maximal 600 Quadratmeter Verkaufsfläche. Im Bestand soll der vorhandene Rewe-Supermarkt von derzeit 1.300 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitert werden auf maximal 1.800 Quadratmeter durch Umnutzung des bisherigen KiK-Bekleidungsmarktes als Rewe-Getränkemarkt. Im bisherigen Netto-Gebäude soll künftig ein Non-Food-Anbieter als Nachnutzer zugelassen werden.

Im Nahversorgungszentrum werden auch Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge und E-Bikes zur Verfügung stehen, auf dem Aldi-Gebäude wird eine Photovoltaik-Anlage installiert. Zeitversetzt werden in Verlängerung des Kommerwegs 22 barrierefreie Wohnungen als bezahlbarer Wohnraum entstehen, für die es schon eine ganze Liste von Interessenten gebe, so Nettekoven.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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