GERMANIA goes Lindenberg
Premiere von „Das Leben“ am 25. März
- Germania rockt das Leben.
- Foto: Herkenhöhner
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Siegburg. Die Chorgemeinschaft GERMANIA Siegburg steht für eine Tradition, die sich bewegt. Seit über 130 Jahren leistet der Männerchor einen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt – nun schlägt er ein neues Kapitel auf. Mit dem Projekt „Nimm dir das Leben“, initiiert von Hans-Peter Herkenhöhner, Leiter der Siegburger Musikschule und Kopf der Band Baroque in Blue, wagte der traditionelle Männerchor einen ungewöhnlichen Schritt: Er interpretiert den gleichnamigen Song von Udo Lindenberg – ein Lied, das in der klassischen Männerchorliteratur zunächst wie ein Fremdkörper wirkt.
Doch genau dieser Bruch wurde zum Beginn einer berührenden Geschichte. Zwei der Solisten, Klaus Lüdke und Gustel Houwtrouw, hatten kurz vor Projektstart ihre Partnerinnen verloren. Das gemeinsame Singen wurde für sie zu einem Weg aus der Stille zurück ins Leben – und für den gesamten Chor zu einer neuen Erfahrung von Gemeinschaft, Verletzlichkeit und Hoffnung. Der Siegburger Regisseur Michael Herkenhöhner hat diesen Prozess filmisch begleitet. Entstanden ist ein einfühlsamer Kurz-Dokumentarfilm, der zeigt, wie Musik Menschen verändern kann – und was geschieht, wenn ein Männerchor den Mut hat, sich neu zu erfinden. Das Projekt ist damit mehr als ein musikalisches Experiment: eine menschliche Geschichte über Verlust, Neuanfang und die Kraft der Gemeinschaft am Beispiel der GERMANIA.
Der Film bildet den Auftakt zu einer Gesprächsrunde mit Protagonisten und Initiatoren des Projekts. An der Diskussion nehmen u.a. teil: Hans-Peter Herkenhöhner, Initiator, Michael Herkenhöhner, Regisseur, Dr. Susanne Haase-Mühlbauer, Musikwissenschaftlerin und Vorsitzende der Humperdinck-Stiftung, Klaus Lüdke (89) und Gustel Houwtrouw (79), Solisten des MC GERMANIA, Frank Lange, Motor des Projekts und 2. Vorsitzender der GERMANIA Siegburg, Stefan Wurm, Musikdirektor und Chorleiter der GERMANIA Siegburg sowie Bürgermeister Stefan Rosemann.
25. März 2026, 19.00 Uhr, Stadtmuseum
Der Eintritt ist frei
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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