Remigration
Kunst zum Novembergedenken
- Foto: Sandra Eisenbarth
Siegburg. Wie schon im letzten Jahr zeigt die Auferstehungskirche (Annostraße 14) im Rahmen der Novembergedenken eine Arbeit der Künstlerin Sandra Eisenbarth (Foto) zum Thema Hass und Ausgrenzung. Für das Bild „Remigration“ mit einem massiven, roten „Stadtbild“-Störer hat Eisenbarth auf Planen-Untergrund Fotos des Abtransports der Siegburger Juden aus der Brandstraße im Juli 1942 drucken lassen. Diese Drucke übermalte sie mit Acrylfarben mit aktuellen Motiven, so dass sich die Deportation von damals mit der „Remigration“ von heute überlagert. Die typografische Erläuterung des Begriffs „Remigration“ und der rote „Stadtbild“-Störer verbinden beide Zeiten. Das Bild ist noch bis zum 21. November 2025 in der Auferstehungskirche zu sehen.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |