Textprobe
TextProbe kehrt zurück auf die Bühne

Literaturkabarettist Lothar Tolksdorf moderiert die TextProbe mit dem Themenschwerpunkt Demokratie.  | Foto: Veranstalter
  • Literaturkabarettist Lothar Tolksdorf moderiert die TextProbe mit dem Themenschwerpunkt Demokratie.
  • Foto: Veranstalter

Rheinbach (red). Nach mehreren Jahren Pause feiert die „TextProbe“ in Rheinbach ihr Comeback. Am 27. Juli um 19 Uhr lädt der Verein Rheinbach liest zu einer Open-Air-Veranstaltung im Innenhof des Bürger- und Kulturzentrums Himmeroder Hof ein. Im Mittelpunkt steht diesmal das Thema „Demokratie“. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms von „Kunst findet Stadt“.

Die „TextProbe“ wurde 2012 ins Leben gerufen und verstand sich von Beginn an als offene Bühne für Menschen, die eigene Texte vor Publikum präsentieren möchten. Ziel war es nach Angaben der Veranstalter, ein niedrigschwelliges und nicht wettbewerbsorientiertes Angebot für Hobbyautorinnen und Hobbyautoren zu schaffen. Während der ersten Jahre fanden regelmäßig mehrere Veranstaltungen pro Jahr statt. Später kam mit der „TextProbe junior“ ein zusätzliches Format für jüngere Schreibende hinzu.

Initiator und erster Moderator war der Maler und Literaturkabarettist Lothar Tolksdorf. Nach seinem Rückzug übernahmen zunächst Gerd Engel und später Stefanie Ewaldt die Moderation. Während der Corona-Pandemie kamen die Veranstaltungen jedoch schrittweise zum Erliegen. Versuche, das Format digital fortzuführen, konnten dies nicht verhindern.

Die Idee einer Neuauflage entstand Anfang des Jahres beim Jahresempfang von Rheinbach liest. Nach Angaben des Vereins passte die „TextProbe“ mit ihrem offenen Charakter gut zum Kulturprojekt „Kunst findet Stadt“. Tolksdorf erklärte sich bereit, die Veranstaltung erneut zu moderieren. Unterstützt wird das Angebot von der Öffentlichen Bücherei St. Martin und der Stadt Rheinbach.

Für die Neuauflage haben bereits mehrere Autorinnen und Autoren Texte eingereicht. Inhaltlich sind die Teilnehmer lediglich an das Schwerpunktthema gebunden. Ob Lyrik, Essay, Kurzgeschichte, Romanfragment, Liedtext oder Drama spielt keine Rolle. Die Vorlesezeit ist auf acht bis zehn Minuten begrenzt.

Zwei Startplätze sind nach Angaben der Veranstalter noch frei. Mitmachen können schreibende Menschen ab 14 Jahren. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Veranstaltung vom Innenhof in die Innenräume des Kulturzentrums verlegt.

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RAG - Redaktion

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