Gedenken in Rheinbach
Alle sollen mitmachen

Rheinbach (red). Die Unwetterkatastrophe am 14. Juli des letzten Jahres hat in ganz Rheinbach nicht nur für großen materiellen Schaden, sondern auch für enorme seelische Herausforderungen und Belastungen gesorgt. Jeder Einzelne hat die Katastrophe anders erlebt und ist mit dem Unglück auch emotional unterschiedlich umgegangen. Direkt nach dem Starkregenereignis hatte ein Bürgerantrag die Realisierung eines Denkmals an exponierter Stelle angeregt. In seiner Sitzung vom 7. Februar hat der Rat die Rheinbacher Stadtverwaltung beauftragt, bis November einen Vorschlag zur Umsetzung auf Grundlage einer Öffentlichkeitsbeteiligung zu unterbreiten. Um die Bedürfnisse aller zu berücksichtigen und so die Voraussetzung für eine gemeinschaftliche Identifikation zu schaffen, wird die Rheinbacher Öffentlichkeit bei der Entwicklung eines Vorschlags für die Erinnerungskultur zum 14. Juli 2021 in Rheinbach miteinbezogen.Wie soll nun für die Gesamtheit der Rheinbacher Stadtgesellschaft die Erinnerungskultur aussehen? Ab 15. März können innerhalb von acht Wochen Vorschläge, Anregungen und kreative Gestaltungsideen eingebracht werden. Ziel ist es, der Helfenden und der Opfer zu gedenken und dabei auch die erlebte Solidarität und den Zusammenhalt der Menschen und Institutionen während und nach der Unwetterkatastrophe zu würdigen. Es sind Ideen jeder Art erwünscht und willkommen. Die Menschen sind eingeladen, Vorschläge zu machen, woran man sich in Rheinbach erinnern soll, welche Botschaft für sie im Mittelpunkt steht, welches Erscheinungsbild das „Denkmal“ haben sollte und auch welcher Standort am besten geeignet erscheint. Informationsseite der Stadt Rheinbach zur Bürgerbeteiligung Für den Prozess der Öffentlichkeitsbeteiligung hat die Stadt Rheinbach eine Seite eingerichtet, die unter www.rheinbach.de/cms121a/rheinbach_engagiert/Erinnerungskultur14072021/ zu finden ist. Hier kann der Fragebogen, der zur Orientierung dient, heruntergeladen werden. Außerdem ist der Zugangslink angegeben, um über das Beteiligungsportal NRW Ideen und Vorschläge digital abzugeben. Darüber hinaus liegen die Unterlagen auch in der Buchhandlung Kayser und an der Infothek im Rathaus aus. Hier können die Vorschläge bis zum 15. Mai 2022 abgegeben werden.

Weiteres Prozedere

Die Ergebnisse dieser ersten Ideensammlung (Beteiligung I) werden im Rahmen der Veranstaltung „Ein Tag für Rheinbach - zum Gedenken, als Danken und als Zeichen des Zusammenhalts“ am 14. Juli auf dem Himmeroder Wall präsentiert. Hier besteht für die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Feedback zu den Vorschlägen zu geben (Beteiligung II). Anschließend wird dem Rat der Stadt Rheinbach auf der Grundlage der Vorschläge aus den Beteiligungsphasen ein Entscheidungsvorschlag unterbreitet. Die Umsetzung ist für das kommende Jahr geplant.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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