WhatsApp-Betrug
Dreiste Masche

  • Foto: antonbe auf Pixabay

Rhein-Erft-Kreis (hs). Drei Geschädigte aus dem Rhein-Erft-Kreis haben am Wochenende Anzeige bei der Polizei erstattet, nachdem sie mehrere tausend Euro an falsche Verwandte überweisen hatten. Die Betrüger kontaktierten einen 54-Jährigen aus Wesseling, einen 60-Jährigen aus Kerpen und einen Frechener (62) am Freitag (22. April) per Messengerdienst und erschlichen sich mit einer Lüge Geld. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Laut ersten Erkenntnissen sollen die Betrüger in allen drei Fällen vorgegeben haben, der Sohn des Geschädigten zu sein und eine neue Handynummer zu haben. Im weiteren Verlauf soll der falsche Verwandte behauptet haben, Geld zu benötigen. Im Glauben, dass es sich bei dem Absender der Chatnachrichten wirklich um einen Angehörigen handelte, überwiesen die Geschädigten Geld an die Betrüger.

Die Polizei rät skeptisch zu bleiben, wenn vermeintliche Kontakte um einen Gefallen in Form von Geld oder anderen finanziellen Leistungen bitten. Um die Identität des Anfragenden festzustellen, sollte über einen anderen Kommunikationskanal, zum Beispiel einen Festnetzanschluss, Kontakt zum Angehörigen oder Bekannten aufgenommen werden.

Wer den Verdacht hat, selbst Opfer einer Straftat geworden zu sein, sollte in jedem Fall Anzeige bei der Polizei erstatten. Über den Notruf „110“ der Polizei gibt es rund um die Uhr schnelle Hilfe. Die Polizei wird dann umgehend Ermittlungen einleiten.

Redakteur:

Holger Slomian aus Hürth

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