Winter-Check in der Kfz-Werkstatt
So wird das Auto zum Winterhelden

Bei einem Wintercheck überprüft die Kfz-Werkstatt alle wichtigen Fahrzeugkomponenten. Foto: DJD/Wirtschaftsgesellschaft des Kraftfahrzeuggewerbes/Timo Volz
  • Bei einem Wintercheck überprüft die Kfz-Werkstatt alle wichtigen Fahrzeugkomponenten. Foto: DJD/Wirtschaftsgesellschaft des Kraftfahrzeuggewerbes/Timo Volz
  • hochgeladen von Angelika Koenig

(djd). Weiße Winter mit wochenlang verschneiten Straßen - das gibt es fast nur noch in den Alpen oder in den Höhenlagen der Mittelgebirge. Doch auch nasskaltes Schmuddelwetter sollten Autofahrer nicht unterschätzen und ihr Kraftfahrzeug rechtzeitig fit für die kalte Jahreszeit machen. Der Wintercheck in einer Meisterwerkstatt der Kfz-Innung gewährleistet, dass alle relevanten Komponenten topp in Schuss sind und das Fahrzeug sicher durch die dunklen Tage rollt.
Sicher unterwegs auf jeder Fahrbahn
Es gibt in Deutschland keine absolute Winterreifenpflicht. Wer auf Schnee und Eis mit Pneus ohne das Alpine-Symbol unterwegs ist, riskiert dennoch ein Bußgeld. Zudem sind echte Winterreifen auch bei kalten Temperaturen sicherer. Ihre Gummimischung behält bereits ab etwa acht Grad und auch noch bei Minusgraden mehr Grip. Beim Räder- oder Reifenwechsel kann die Werkstatt den Zustand und das Profil checken, die Räder wuchten, Reifenkontrollsysteme einstellen und dabei auch einen Blick auf die Bremsen werfen.
Gut sehen und gesehen werden
Gerade an kurzen Tagen und in langen Nächten ist gute Sicht wichtig. Alte Wischerblätter hinterlassen Schlieren, welche zu gefährlichen Sichteinschränkungen führen können. Zudem muss das Wischwasser aufgefüllt und mit Frostschutz versehen sein. Auch ein Blick auf die Lichter lohnt sich: Sind alle Leuchten intakt und die Frontscheinwerfer richtig eingestellt? Ist die Frontscheibe etwa durch Steinschlag beschädigt, kann dies Eigenblendung durch die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge verursachen. Hier kann ein Scheibentausch helfen.
Sicher am Start
Zu den häufigsten Pannen gehören Startschwierigkeiten durch eine schwache oder defekte Autobatterie. Besserung kann das Säubern und Einfetten von Plus- und Minuspol bringen. Ein Batterietester gibt Auskunft über den Zustand. Den führt die Werkstatt durch. Als Faustregel gilt: Nach fünf Jahren lohnt sich ein Batterietausch.
Für alle Fälle gerüstet
Warndreieck und Warnwesten sind obligatorisches Zubehör und besonders wichtig, wenn es draußen dunkel ist. Empfehlenswert ist es zudem, ein Überbrückungskabel für Starthilfe, ein Antibeschlagtuch und Enteiserspray an Bord zu haben. Bei Schnee bewährt sich ein Handbesen. Und mit einer warmen Decke im Gepäck verliert eine Panne auf einsamer Landstraße einen Teil ihres Schreckens.

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RAG - Redaktion

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