Eine flexible Heizlösung für Bestandsgebäude
Flüssiggas als Gamechanger

Verlässliche, wirtschaftliche und umweltfreundliche Wärme: Flüssiggas ist eine Alternative insbesondere für den ländlichen Raum. Foto: DJD/www.rheingas.de/Burkhardt Hellwig
  • Verlässliche, wirtschaftliche und umweltfreundliche Wärme: Flüssiggas ist eine Alternative insbesondere für den ländlichen Raum. Foto: DJD/www.rheingas.de/Burkhardt Hellwig
  • hochgeladen von Angelika Koenig

(djd). Wie lässt sich das Zuhause künftig effizient und umweltfreundlich beheizen? Steigende Energiekosten, gesetzliche Vorgaben und begrenzte Alternativen stellen viele Immobilienbesitzer vor Herausforderungen. Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) fordert Lösungen, die Effizienz mit erneuerbaren Energien verbinden. Wärmepumpen können sinnvoll sein, vor allem in gut gedämmten Gebäuden. In vielen Bestandsimmobilien stoßen sie jedoch wirtschaftlich oder technisch an Grenzen.
Flüssiggas als GModG-konforme Option
Für viele Hauseigentümer kann biogenes Flüssiggas (BioLPG) eine zuverlässige und wirtschaftliche Alternative sein. BioLPG ist eine biogene Variante von Flüssiggas und kann in vielen bestehenden Flüssiggasheizungen eingesetzt werden. So lässt sich der Anteil erneuerbarer Energie erhöhen, ohne die komplette Heiztechnik auszutauschen. Es erfüllt die gesetzlichen Vorgaben erneuerbarer Wärmeversorgung und bleibt eine flexible Lösung für Wärmeversorgung und gewerbliche Anwendungen. Das gilt besonders für Bestandsimmobilien. Viele Gebäude in Deutschland wurden zwischen 1930 und 1978 errichtet und lassen sich nicht kurzfristig umfassend sanieren. Hier sind Lösungen gefragt, die in der Regel ohne Komplettsanierung funktionieren. Mit biogenem Flüssiggas, etwa von Rheingas, lässt sich eine gesetzeskonforme Wärmeversorgung mit überschaubarem technischem Aufwand und in kurzer Zeit realisieren. Auch für Hausbesitzer, die über einen Wechsel von Öl zu Gas nachdenken, ist Flüssiggas eine mögliche Alternative.
Versorgung auf dem Land
Gerade im ländlichen Raum fehlen oft die Voraussetzungen für Fernwärme, etwa durch industrielle Abwärme. Flüssiggas kann hier als Energieträger für dezentrale Nahwärmenetze dienen. Zugleich warnen Energieversorger bereits vor punktuellen Überlastungen der Stromnetze durch eine flächendeckende Einführung von Wärmepumpen. Dezentrale Lösungen wie Flüssiggas können dazu beitragen, Netzstabilität zu sichern und Versorgungslücken auf dem Land zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil: Wo Erdgasnetze stillgelegt werden, kann Flüssiggas mit minimalen Anpassungen an bestehenden Heizungen eine naheliegende Alternative sein. Für kleine Ein- und Zweifamilienhäuser ebenso wie für größere Mehrfamilienhäuser vermag eine mit Flüssiggas betriebene Gaswärmepumpe eine gute Alternative zu Öl- oder elektrischen Wärmepumpen zu sein.

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RAG - Redaktion

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