Der erste Schritt zum E-Auto
Drei Wege in die Elektromobilität

Ein E-Auto als klimafreundlicher Familientransporter? Der Anteil von Kfz mit rein elektrischem Antrieb steigt stetig. Foto: DJD/ACV Automobil-Club Verkehr/Getty Images/Joseffson
  • Ein E-Auto als klimafreundlicher Familientransporter? Der Anteil von Kfz mit rein elektrischem Antrieb steigt stetig. Foto: DJD/ACV Automobil-Club Verkehr/Getty Images/Joseffson
  • hochgeladen von Angelika Koenig

(djd). Wer mit der Anschaffung eines E-Autos liebäugelt, für den sind nicht nur das wachsende Modellangebot und der technische Fortschritt ein Argument. Auch die steigenden Spritkosten können ein Auslöser sein. Käufern stellt sich eine Grundsatzfrage: Neu kaufen, leasen oder gebraucht übernehmen? Jede Variante hat ihre Stärken und Schwächen. Umso wichtiger ist es, die eigenen Bedürfnisse realistisch einzuschätzen. Der ACV Automobil-Club Verkehr ordnet Möglichkeiten und Risiken ein.
Neuwagen: Aktuellste Technik hat ihren Preis 
Rund 19 Prozent der 2025 hierzulande neu zugelassenen Kfz waren E-Autos. Wer sich für einen Neuwagen entscheidet, profitiert von aktuellster Akku- und Ladetechnik und langfristigen Batteriegarantien. Viele Modelle sind inzwischen alltagstauglich: Laut Berechnungen des Ariadne-Forschungsprojekts zur Energiewende lag die durchschnittliche Reichweite 2024 bei rund 478 Kilometern. Doch Fortschritt hat seinen Preis: Neue E-Autos sind in der Anschaffung häufig teurer als vergleichbare Verbrenner. Zudem verlieren sie in den ersten Jahren stärker an Wert. Wer langfristig plant und das Fahrzeug viele Jahre fährt, relativiert diesen Nachteil. Kurzentschlossene sollten jedoch genau kalkulieren. Unter www.acv.de gibt es Tipps zu E-Mobilität und weiteren Verkehrsthemen.
Leasing: Flexibel bleiben ohne Restwertrisiko
Für Unentschlossene kann Leasing eine gute Option sein. Schon für vergleichsweise geringe Monatsraten sind kleinere Modelle erhältlich. Der Vorteil: Am Ende der Laufzeit wird das Fahrzeug zurückgegeben, das Restwertrisiko trägt der Leasinggeber. Gerade bei Elektroautos kann das beruhigend sein. Leasing eignet sich auch, um die Elektromobilität im Alltag zu testen. Wer jedoch least, baut kein Eigentum auf. Nach Vertragsende steht man ohne Fahrzeug da, während ein gekauftes Auto nach der Abzahlung oft noch viele Jahre kostengünstig genutzt werden kann.
Gebrauchtwagen: Akku-Zustand entscheidet
Preisbewusste Käufer finden im Gebrauchtmarkt immer mehr interessante Angebote, häufig Leasingrückläufer mit gepflegter Historie. Der größte Wertverlust ist meist erfolgt, oft besteht noch eine Garantie auf Batterie oder Antrieb. Entscheidender Faktor ist der Zustand des Akkus, er bestimmt Reichweite und Restwert maßgeblich. Wichtig ist daher ein Batteriecheck, der den sogenannten „State of Health“ (SoH) ermittelt. Er gibt Aufschluss über die verbleibende Kapazität – eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Zu bedenken ist bei allen Anschaffungsvarianten die Frage nach der Ladeinfrastruktur. Ist eine Wallbox zuhause möglich oder sind öffentliche Ladesäulen die Hauptanlaufstelle? Spätestens dann gilt es, die günstigsten Tarife zu vergleichen.

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RAG - Redaktion

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