Neuer Verein „Kulturpartner Rhein-Erft“ gegründet
Die Kulturlandschaft Gemeinsam stärken

Auf seiner konstituierenden Mitgliederversammlung stellte der Verein die Weichen für die zukünftige Arbeit.  | Foto: Jürgen Latzke
  • Auf seiner konstituierenden Mitgliederversammlung stellte der Verein die Weichen für die zukünftige Arbeit.
  • Foto: Jürgen Latzke

Mit der Gründung des Vereins „Kulturpartner Rhein-Erft“ (KUPA) formiert sich eine neue, treibende Kraft zur Förderung von Kunst und Kultur in der Region. Der in Pulheim ansässige, gemeinnützige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kulturelle Vielfalt zu unterstützen, Kulturschaffende zu vernetzen und die kulturelle Infrastruktur im Rhein-Erft-Kreis nachhaltig zu stärken.

Pulheim/Rhein-Erft-Kreis (sis). Der Zweck des Vereins umfasst die Förderung von Kunst, Kultur, Bildung sowie die Jugend- und Altenhilfe und Inklusion. Dies soll durch die gezielte Unterstützung von Projekten, die Schaffung von Begegnungsstätten und die aktive Mitgestaltung des kulturellen Lebens erreicht werden. Der Verein mit seinem geschäftsführenden Vorstand, bestehend aus Raimund Hegewald, Ernst Guido Leidheuser und Gerhard W. Gülz, blickt voller Tatendrang und optimistisch in die Zukunft.

Sechs zentrale Handlungsfelder

Der Verein gliedert seine Ziele in sechs zentrale Handlungsfelder: Für die Sichtbarkeit und Öffentlichkeit der regionalen Akteure bündelt er die Kommunikation und leistet Pressearbeit. Zur Förderung von Netzwerk und Kooperation werden Kulturstammtische und Werkstattgespräche organisiert. Im Bereich Orte und Infrastruktur sollen vorhandene Räume als Kulturorte aktiviert und in einem „Kulturorte-Atlas“ erfasst werden. Das Feld Bildung und Teilhabe wird durch Mitmachformate und generationsübergreifende Projekte gestärkt. Unter dem Motto Musik verbindet werden offene Formate und Konzertreihen in Kooperation mit Musikschulen und freien Musikschaffenden initiiert. Im Bereich Förderung und Ressourcen agiert der Verein als zentraler Förderlotse für die Region und bietet gezielte Beratung bei der Akquise von Drittmitteln an. Ein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung der kulturellen Bildung für junge Menschen. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage unter https://www.kupa-re.de/.

Von dieser Arbeit profitieren auch die zehn Kommunen des Rhein-Erft-Kreises. Der Verein bietet sich als zentraler Andockpunkt für interkommunale Kulturprojekte an und entlastet die Verwaltungen durch externe Projektentwicklung und Fördermittelakquise. So entsteht eine Hebelwirkung, die mehr Kulturangebote ohne proportionale Mehrkosten ermöglicht und die Sichtbarkeit der regionalen Kultur über kommunale Grenzen hinaus stärkt. Der Verein arbeitet dabei ergänzend und nicht ersetzend: Kulturämter, die freie Szene und bestehende Einrichtungen bleiben in ihrer Arbeit eigenständig.

Raimund Hegewald betont die Vision des Vereins: „Wir gehen in diesem Jahr zunächst vor allem aktiv auf Kulturschaffende, Institutionen und Vereine im Rhein-Erft-Kreis zu. Unser Ziel ist es, ein starkes, lebendiges Netzwerk zu schaffen, das die gesamte kulturelle Vielfalt unserer Region abbildet. Es ist entscheidend, dass wir voneinander wissen und uns gegenseitig unterstützen.“

Zu den ersten Schritten zählt die Entwicklung einer kreisweiten Kultur-Landkarte, um die Sichtbarkeit aller Angebote zu erhöhen und Synergien zu nutzen.

Ernst Guido Leidheuser ergänzt mit Blick auf die Zusammenarbeit: „Als ‚Kulturpartner‘ verstehen wir uns als Brückenbauer und Förderer. Wir möchten nicht nur bestehende Projekte unterstützen, sondern auch neue, innovative Ideen ermöglichen, die ohne eine starke Gemeinschaft vielleicht nicht realisierbar wären. Damit stärken wir die kulturelle Infrastruktur im gesamten Kreis und machen sie zukunftsfest.“

Gerhard W. Gülz hebt die Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger hervor: „Kultur ist ein zentraler Baustein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Indem wir gezielt Projekte fördern, die Bildung, Inklusion sowie den Austausch zwischen den Generationen im Blick haben, schaffen wir Begegnungsräume für alle Menschen im Rhein-Erft-Kreis. Unser Verein möchte dazu beitragen, dass Kultur für jeden erlebbar wird und als verbindendes Element in unserer Gesellschaft wirkt.“

Auf seiner konstituierenden Mitgliederversammlung im Januar stellte der Verein die Weichen für die zukünftige Arbeit. Neben der einstimmigen Verabschiedung der Satzung wurde auch der erweiterte Vorstand gewählt. Die neuen Mitglieder, die den geschäftsführenden Vorstand in seiner Arbeit unterstützen werden, sind Martin Wortmann, Mecki Claus, Peter Worms, Ellen Leuk und Angelika Wiedefeld.

Die Eintragung ins Vereinsregister ist erfolgt und die Gemeinnützigkeit durch das Amtsgericht offiziell bestätigt. Der Verein wendet sich an alle Interessierte und freut sich über neue engagierte Mitglieder.

Redakteur/in:

Signe Mai Slomian aus Pulheim

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