Kettenreaktion
Spiel, Technik und jede Menge Tüftelei
- Kettenreaktionen sind keine Zauberei, sondern das Ergebnis von ein bisschen Tüftelei und physikalsichen Gesetzen.
- Foto: S. Arendt
Engelskirchen (red). Wie bringt man mit Zahnrädern, Bausteinen, Bändern und Rollen einen Luftballon zum Platzen? Dieser Frage können Familien am Samstag, 12. September, im LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen & Engels nachgehen. Gemeinsam mit der VHS Oberberg lädt das Museum von 14 bis 16 Uhr zu einem kreativen Workshop rund um das Thema Kettenreaktion ein.
Kinder ab fünf Jahren und ihre erwachsene Begleitperson werden dabei selbst zu Konstrukteurinnen und Konstrukteuren. Inspiriert von den technischen Lösungen, die in früheren Fabriken genutzt wurden, entwickeln die Teilnehmenden einen großen Parcours durch die Ausstellung. Ziel ist es, einen Impuls immer wieder weiterzugeben und umzulenken, bis am Ende die große Kettenreaktion ausgelöst wird.
Ganz nebenbei lernen die Familien spielerisch technische Zusammenhänge kennen. Die historische Umgebung des Kraftwerks Ermen & Engels bietet dafür die passende Kulisse, denn auch hier wurden einst Maschinen und Abläufe so aufeinander abgestimmt, dass viele einzelne Bewegungen ineinandergreifen konnten.
Der Workshop verbindet Experimentieren, Kreativität und Teamarbeit. Gemeinsam werden Ideen entwickelt, Hindernisse überwunden und Lösungen ausprobiert. Dabei steht nicht nur das Ergebnis im Mittelpunkt, sondern vor allem der Weg dorthin. Ausprobieren, Umdenken und Weiterbauen sind ausdrücklich erwünscht.
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung über die VHS Oberberg erforderlich. Die Kosten betragen neun Euro für Erwachsene sowie fünf Euro für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Die Veranstalter versprechen einen abwechslungsreichen Nachmittag, bei dem Spaß, Action und gemeinsames Tüfteln garantiert nicht zu kurz kommen.
Redakteur/in:Ulf-Stefan Dahmen |