Verdienstmedaille
Ehrung im Ratssaal

Auszeichnung im Ratssaal: Die stellvertretende Landrätin Notburga Kunert (links) und Bürgermeister Sven Schnieber (rechts) gratulieren Christine von Gadow zur Verleihung der Bundesverdienstmedaille. | Foto: Stadt Meckenheim
  • Auszeichnung im Ratssaal: Die stellvertretende Landrätin Notburga Kunert (links) und Bürgermeister Sven Schnieber (rechts) gratulieren Christine von Gadow zur Verleihung der Bundesverdienstmedaille.
  • Foto: Stadt Meckenheim

Meckenheim (red). Christine von Gadow ist mit der Bundesverdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Die Ehrung, verliehen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, fand im Ratssaal der Stadt Meckenheim statt. Orden und Urkunde übergab die stellvertretende Landrätin Notburga Kunert. Bürgermeister Sven Schnieber würdigte gemeinsam mit ihr das langjährige ehrenamtliche Engagement der Ausgezeichneten.

Der Verdienstorden gilt als höchste allgemeine Verdienstauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland. In ihrer Laudatio hob Notburga Kunert insbesondere von Gadows Verdienste um die Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach, Meckenheim, Swisttal hervor. Christine von Gadow gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins und war dort 17 Jahre lang unter anderem als stellvertretende Vorsitzende im Vorstand tätig. Sie habe Aufbau und Entwicklung des Vereins maßgeblich mitgeprägt, so Kunert.

Bürgermeister Schnieber verwies darauf, dass Christine von Gadow weiterhin aktiv in die Arbeit der Hospizgruppe eingebunden ist. Gemeinsam mit Albert Vanderbrück leitet sie das Team Meckenheim, das mit elf Personen im Büro an der Hauptstraße 38 tätig ist. Darüber hinaus engagiert sie sich in der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, organisiert Benefizveranstaltungen und trägt zur Sichtbarkeit der Hospizarbeit im Stadtbild bei. Auch das monatlich stattfindende Gesprächs-Café für Trauernde sowie die Ausbildung ehrenamtlicher Sterbebegleiterinnen und -begleiter wurden als wichtige Bestandteile der Vereinsarbeit benannt.Das ehrenamtliche Engagement von Christine von Gadow reicht bis in die 1980er-Jahre zurück. Damals unterstützte sie die Evangelische Kirche bei der Aussiedlerarbeit und übernahm unter anderem Betreuungsaufgaben für Familien. Über rund 30 Jahre hinweg war sie zudem an der Katholischen Grundschule Meckenheim in der Hausaufgabenbetreuung tätig. Seit den 1990er-Jahren engagiert sie sich außerdem in der Johanniter Hilfsgemeinschaft, unter anderem bei der Organisation eines jährlichen Verkaufsbasars. Darüber hinaus zählt sie zu den Gründungsmitgliedern des ersten Runden Tisches der Evangelischen Kirche Meckenheim, dem sie bis heute angehört.

Christine von Gadow zeigte sich bei der Auszeichnung dankbar und verwies auf die Unterstützung durch ihr Team. Sie war 1984 nach Meckenheim gezogen und erklärte, durch ihr ehrenamtliches Engagement ihre Verbundenheit mit der Stadt gefunden zu haben.

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RAG - Redaktion

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