Rotary Club Leverkusen unterstützt Jugendhäuser
Gemeinsames Projekt
- Zusammenstehen für gesunde Ernährung (v.l.): Der Rotary Club, vertreten durch Walter Schepers, Thomas Schulten und Guido Zaß, übergibt die Spende symbolisch an Fachbereichsleiterin Aylin Dogan, Jugendhausleiter Stefan Münch, Ceyda Yildiz (stv. Leitung) und die Kinder im Jugend- und Bürgerhaus „Schöne Aussicht". Foto: Stadt Leverkusen
- hochgeladen von Angelika Koenig
Leverkusen. Die fünf städtischen Jugendhäuser der Stadt und der Rotary Club Leverkusen starten gemeinsam das Projekt „Gemeinsam gut essen – Armut bekämpfen, Chancen stärken“. Zur Umsetzung des Projekts stellt der Rotary Club Leverkusen eine Spende in Höhe von 8.000 Euro zur Verfügung.
In Leverkusen leben ca. 6.000 Kinder (ca. 20%) in Familien mit Einkommen aus Sozialleistungen. Die Folge: Kinderarmut. Eine Realität, deren Auswirkungen die Mitarbeitenden der Jugendhäuser spüren. So haben viele der betroffenen Kinder und Jugendlichen beispielsweise nicht selbstverständlich Zugang zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. „Gemeinsam gut essen – Armut bekämpfen, Chancen stärken“ ist der direkte Weg, um eine Folge der Kinderarmut abzumildern, gesundheitliche Ungleichheiten abzubauen und zugleich die soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Im Rahmen des Projekts übernimmt der Rotary Club Leverkusen zudem die Schirmherrschaft für das Ernährungszelt des Leverkusener Sommerspektakels. Die Teilnehmenden erwartet nun ein kostenloses Verpflegungsangebot, das nicht nur schmeckt, sondern auch gesund ist.
„Kindern und Jugendlichen in Leverkusen Essen zu ermöglichen, gemeinsam zu kochen und etwas über gesunde Ernährung zu lernen, ist für den Rotary Club Leverkusen ein Herzensprojekt; wir freuen uns, mit dieser Spende die Jugendhäuser dabei zu unterstützen, das körperliche und seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen zu stärken“, ergänzt Guido Zaß, Präsident des Rotary Clubs Leverkusen. Besonderen Wert legen die Projektpartner auf die Nachhaltigkeit des Vorhabens. Während der Projektlaufzeit werden Netzwerke zu Lebensmittelhändlern, Spendern und sozialen Einrichtungen aufgebaut und gefestigt. Ziel ist es, auch nach Ablauf des ersten Projektjahres durch Kooperationen und Lebensmittelspenden die Ernährungsangebote dauerhaft fortzuführen.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |