Bonner Straße: Ende später!
KVB peilt Start der Bahn erst für 2029 an

Foto: Archiv: Arton Krasniqi

In Köln wird weiter gebuddelt – und die Bonner Straße bleibt damit auch in den nächsten Jahren ein Dauer-Thema für viele Kölner. Die Verwaltung informiert den Mobilitätsausschuss am 20. Januar 2026 über den Stand der Arbeiten an der dritten Baustufe der Nord-Süd Stadtbahn. Und die neue Ansage ist klar: Für den Straßenbereich auf der Bonner Straße verschiebt sich das Ziel. Statt wie bisher geplant Ende 2027 sollen die baulichen Maßnahmen nun voraussichtlich erst im Jahr 2028 – bis auf Restarbeiten – abgeschlossen sein. Wer also auf ein schnelleres Ende der Baustelle gehofft hat, braucht weiterhin Geduld.
Immerhin: Beim Blick auf die Baustelle zeigt sich, dass in allen Abschnitten gearbeitet wird. Im September 2025 wurden an der Kreuzung Bonner Straße/Raderberggürtel Gleistragplatten und Schienen eingebaut. Auch die ersten Fahrleitungsmaste stehen bereits, und bei den Asphaltarbeiten ist ein großer Teil geschafft: Rund 20.000 Quadratmeter sind inzwischen fertiggestellt. Bei der Straßenentwässerung ist man ebenfalls weit: Von insgesamt 263 Sinkkästen sind bereits 235 fertig. Und auch bei den Gas- und Wasserleitungen gibt es Fortschritt – große Teile sind bereits erneuert.
Doch der Aufwand ist riesig, und die Belastung für Köln spürbar. Bislang wurden 105.500 Tonnen Bodenmaterial abgefahren – das entspricht rund 4.220 LKW-Transporten. Gerade diese Arbeiten am Bodenaushub hatten es in den vergangenen zwei Jahren in sich: Immer wieder wurden Kampfmittel gefunden. Die Folge: Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen mussten her, um Arbeiter und Anlieger zu schützen – und genau das hat den Bauprozess erheblich verzögert.
Unterm Strich bleibt für Köln die wichtigste Botschaft: Für die Fertigstellung der Gleisanlagen und die Inbetriebnahme durch die KVB wird weiterhin das Jahr 2029 angestrebt.

Redakteur/in:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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