Razzia in Kölner Restaurants
Schwarzarbeit, Mindestlohn-Tricks und illegale Beschäftigte
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Bei einer großangelegten Schwerpunktkontrolle in der Gastronomie haben die Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in Köln 12 Betriebe überprüft – dabei wurden 75 Personen kontrolliert. Das Ergebnis: gleich mehrere Verstöße, die ein Schlaglicht auf problematische Zustände in der Branche werfen.
Im Detail:
4 Personen ohne Arbeitserlaubnis wurden in Kölner Lokalen angetroffen. Darunter auch eine 23-jährige Brasilianerin und ein 28-jähriger Inder. Gegen beide und ihre Arbeitgeber laufen bereits Ermittlungsverfahren.
12 Verdachtsfälle von Schwarzarbeit: Bei diesen Beschäftigten gibt es Hinweise, dass sie nicht bei der Sozialversicherung gemeldet wurden.
7 Fälle möglicher Mindestlohnverstöße: Beschäftigte sollen weniger bekommen haben, als gesetzlich vorgeschrieben.
2 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen fehlender Ausweisdokumente wurden sofort eingeleitet.
„Die Befragungen vor Ort sind nur der Anfang“, erklärt Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln. Erst die Auswertung aller Unterlagen werde zeigen, wie viele Fälle von Schwarzarbeit oder Leistungsbetrug am Ende tatsächlich nachgewiesen werden können.
Fazit für Köln:
Von illegaler Beschäftigung über Schwarzarbeit bis hin zu möglichen Lohntricks – in fast jedem zweiten kontrollierten Betrieb stießen die Ermittler auf Auffälligkeiten.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |