CSD in Köln
Bunt, laut, sicher – doch nicht ganz ohne Zwischenfälle
- Polizeikräfte am Zugweg beim CSD in Köln. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto.
- Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Zehntausende demonstrierten und feierten am Sonntag beim Christopher Street Day (CSD) in Köln – fröhlich, politisch und trotz Regenwetter voller Energie.
Der große Demonstrationszug startete pünktlich am Vormittag auf der Deutzer Werft und zog quer durch die Innenstadt bis zur Marzellenstraße – begleitet von lauter Musik, Plakaten, Festwagen und Regenbogenfahnen.
„Unser Einsatzkonzept ist aufgegangen“, betonte Einsatzleiter Gregor Eisenmann am Abend. „In der großen Mehrheit war der CSD friedlich, offen und bunt – genau so, wie wir ihn uns wünschen.“ Die Polizei war mit Bereitschaftskräften, Zivilstreifen und mobilen Teams entlang der gesamten Strecke und an den Hotspots präsent.
Doch es blieb nicht ganz störungsfrei:
- Ein Mann stürzte gegen 15:15 Uhr auf der Tunisstraße offenbar ohne Fremdeinwirkung von einer Mauer und wurde mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht.
- Gegen 17 Uhr fing ein Zugfahrzeug „An der Burgmauer“ plötzlich Feuer. Vermutlich wegen eines technischen Defekts brannte der Motor – die Feuerwehr löschte rasch, eine Polizistin erlitt eine Rauchgasvergiftung.
- Gegen 18:20 Uhr schnappten zivile Einsatzkräfte auf der Schaafenstraße einen 25-Jährigen, der einer Frau die Geldbörse gestohlen hatte. Der Mann war bereits per Haftbefehl wegen Raubdelikten gesucht – Festnahme.
- Am Abend fiel ein 64-jähriger CSD-Besucher in eine brutale Falle: Zwei Männer, die er in der Bahn kennengelernt hatte, entrissen ihm nach dem Ausstieg das Portemonnaie und stießen ihn zu Boden. Die Täter flüchteten, der Mann wurde leicht verletzt.
Trotz dieser Einzelereignisse überwiegt das Positive: Köln zeigte sich solidarisch, bunt und laut gegen Diskriminierung – die Polizei zieht eine überwiegend positive Bilanz.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |