28. Hürther Ausbildungsbörse
Karriere zum Anfassen
- Am Informationsstand der Stadtwerke Hürth trafen Bürgermeister Dirk Breuer (rechts) und Kämmerer Marco Dederichs (links) Lena Marx, Personal & Organisation der SWH, mit einem Auszubildenden.
- Foto: Giuseppe Piliero
Bereits zum 28. Mal wurde die Ausbildungsbörse von der Stadt Hürth in Kooperation mit dem Arbeitskreis Wirtschaft Hürth, dem Goldenberg Europakolleg, der Agentur für Arbeit und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft veranstaltet.
Hürth (red). Rund 80 Unternehmen, Institutionen und Bildungsträger präsentierten ihre vielfältigen Aus- und Weiterbildungsangebote. Etwa 1.500 Jugendliche, junge Erwachsene sowie deren Eltern nutzten die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und Kontakte zu knüpfen.
Bürgermeister Dirk Breuer betont: „Die Hürther Ausbildungsbörse hat sich als wichtige Plattform zur Berufsorientierung bewährt. Es ist uns erneut gelungen, ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Angebot zu präsentieren. Ich freue mich über das anhaltend große Interesse und hoffe, dass viele junge Menschen hier wertvolle Impulse für ihren beruflichen Weg erhalten haben.“
Dass die Börse konkrete Orientierung bietet, zeigen die Stimmen der Besucherinnen und Besucher. Yannic (18), der derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, informierte sich gezielt über Ausbildungsplätze als Fachinformatiker: „Spannend, wie viele Firmen, bei denen man dies gar nicht erwarten würde, diese Ausbildung anbieten.“ Amelia (17) und Carolin (18), Schülerinnen der Realschule Lechenich, waren eigens nach Hürth gekommen, um „abzuklopfen, welche möglichen Ausbildungsgänge es im sozialen und medizinischen Bereich gibt.“
Auch Alisea (16), Schülerin am Ernst-Mach-Gymnasium, drehte gemeinsam mit ihrer Mutter eine Runde über die Ausbil-dungsbörse, um sich inspirieren zu lassen. Besonders angesprochen fühlte sie sich vom Angebot des Zolls: „Der Stand war toll – auch die dualen Studienmöglichkeiten finde ich echt spannend!“ Gymnasiast Jan (16) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium nutzte die Börse, um einen Praktikumsplatz zu suchen: „Ich möchte in den Praktika gerne verschiedene Berufe kennenlernen und ausprobieren. Das hilft mir bei meiner Entscheidungsfindung, wohin mein beruflicher Weg mal gehen könnte.“
Neben zahlreichen langjährig teilnehmenden Betrieben nutzten auch neue Ausstellende die Gelegenheit, sich vorzustellen. Vom mittelständischen Unternehmen bis hin zum international tätigen Industriebetrieb war eine große Bandbreite vertreten.
So sucht beispielsweise die Hardy Remagen GmbH & Co. KG Nachwuchskräfte in verschiedenen Ausbildungsberufen, darunter Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Fleischer/in sowie Koch/Köchin. Stadtbäckerei Klein‘s Backstube sucht Azubis für die Berufsbilder Bäcker/in, Bäckereifachverkäufer/in sowie Fachkräfte für Gastronomie und Systemgastronomie.
Der Industriedienstleister Yncoris GmbH mit Sitz in Hürth-Knapsack bietet Ausbildungsplätze in mehreren technischen und kaufmännischen Berufsbildern an, wie beispielsweise Industriekaufleute, Elektroniker/in für Automatisierungstechnik, Mechatroniker/in, Industriemechaniker/in, aber auch Fachleute für Systemgastronomie. Der Lack- und Farbenhersteller Brillux sucht für seinen Standort in Hürth-Kalscheuren Azubis in den Bereichen Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandelsmanagement und Fachkraft für Lagerlogistik/Fachlagerist.
Auch die Stadtwerke Hürth präsentierten ihre freien Ausbildungsstellen. Besonders gefragt sind dieses Jahr Auszubildende zur Leitungsbauer/in für Infrastrukturtechnik und Industrie-mechaniker/in. Viele weitere Ausbildungsplätze sowie Bildungsgänge, Praktika, Studienplätze und Stellen für das freiwillige soziale Jahr sind für dieses Ausbildungsjahr noch zu beset-zen.
Eine Übersicht der freien Stellen wird auf der Homepage der Stadt Hürth unter www.ausbildungsboerse.huerth.de veröffentlicht. Wer sich in Ruhe mit den Ausschreibungen beschäftigen möchte, findet hier eine übersichtliche Darstellung des Angebots in Hürth und Umgebung. Bei Fragen hilft Kirsten Schumacher von der städtischen Wirtschaftsförderung unter Telefon 02233-53 180.
Redakteur/in:Signe Mai Slomian aus Pulheim |