Die "Mauer von Uckerath"
400 Radsportler gingen auf die vier Strecken

Eine Herausforderung war der letzte Anstieg von Büllesbach nach Uckerath, die sogenannte „Mauer von Uckerath“. | Foto: Heimermann
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  • Eine Herausforderung war der letzte Anstieg von Büllesbach nach Uckerath, die sogenannte „Mauer von Uckerath“.
  • Foto: Heimermann

Uckerath. Zum 4. SCU-Rad-Event „Mauer von Uckerath“ starteten 400 Radsportler auf eine der vier angebotenen Strecken. Es waren wunderbar gewählte Wege durch den Westerwald, das Wiedtal, das Oberpleiser Land und um Uckerath. Gutes Wetter begleitete die Teilnehmer aus der näheren Umgebung aber auch aus vielen Regionen Deutschlands. Stark vertreten war unter anderem der lokale Verein CITO Hennef. Die Radveranstaltung vom SC Uckerath hat sich mittlerweile bei vielen Radsportfreunden herumgesprochen als schönes und gut organisiertes Event, darum zählte der Veranstalter diesmal 75 Teilnehmer mehr als letztes Jahr.

Ganz wenige Teilnehmer absolvierten die 43km-Strecke, die 82km- und die neue 172km-Strecke waren etwa gleich gut besucht. Die meisten traten jedoch auf den 121 Kilometern in die Pedale. Einige, die sich auf die längste Strecke begaben, starteten schon vor dem offiziellen Startzeitfenster kurz nach 6.30 Uhr. Das Ziel erreichten die letzten kurz vor 17 Uhr, nur ein Paar hatte sich bei der langen Strecke verausgabt und war nach Kontrollschluss gegen 19 Uhr am Ziel. Zweimal musste das Pannen-Auto ausrücken. Die „Pechvögel“ wurden auf der Strecke samt Rad eingesammelt und ins Ziel gebracht. Bei einem schweren Sturz brach sich ein Fahrer das Schlüsselbein und drei Rippen. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden, von wo er sich später mit dem Hinweis meldete, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Es gab Teilnehmer, die sich mal verfahren haben, aber eher durch Selbstverschulden. „Wer an den großen Streckenteilungsschildern falsch abbiegt, dann auch nach 100 Metern die Schilder „Du befindest dich auf der XY Strecke“ ignoriert und eigentlich eine Strecke fährt, die nur per GPX zu fahren ist, aber seinen Radcomputer nicht beachtet, dem ist nicht mehr zu helfen“, sagte Organisator Mari Gafke. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf. Superwetter, nur positives Feedback von den Teilnehmenden, auch die 36 Helfer hatten richtig Spaß und wir waren in diesem Jahr bereits abends mit allem fertig“

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Alfred Heimermann aus Hennef

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