Partnerschaftsfest
Grenzenlose Freundschaft

Teilnehmende des Partnerschaftsfestes aus Villemomble und Bonn-Hardtberg bei einem gemeinsamen Treffen im Rahmen des Besuchs. | Foto: Veranstalter
  • Teilnehmende des Partnerschaftsfestes aus Villemomble und Bonn-Hardtberg bei einem gemeinsamen Treffen im Rahmen des Besuchs.
  • Foto: Veranstalter

Bonn-Hardtberg (red). Ein Wochenende geprägt von Begegnungen, gemeinsamen Erlebnissen und lebendiger Partnerschaft liegt hinter den Beteiligten des Treffens zwischen dem Stadtbezirk Bonn-Hardtberg und der französischen Partnerstadt Villemomble. Bereits am Freitagabend kam eine Reisegruppe aus Frankreich im Hardtberg an und wurde vor Ort begrüßt.

Zur Ankunft hielt Bezirksbürgermeister Christoph Schada von Borzyskowski eine kurze Ansprache. Auch Vertreter des Partnerschaftskomitees Bonn-Hardtberg – Villemomble waren vor Ort. Viele der Teilnehmenden verbindet eine langjährige Beziehung, teilweise bestehen Freundschaften seit Jahrzehnten. Entsprechend herzlich fiel die Begrüßung aus, bei der bekannte Rituale ebenso ihren Platz hatten wie erste Begegnungen neuer Gäste.

Das Treffen stand auch im Zeichen eines besonderen Moments: Nach den Kommunalwahlen in beiden Städten bot das Wochenende den Rahmen für eine erste offizielle Begegnung der amtierenden Bürgermeister. Beide Seiten bekräftigten dabei ihren Wunsch, die bestehenden Beziehungen weiter zu pflegen und auszubauen sowie die Zusammenarbeit von Vereinen und Schulen zu unterstützen.

Der Samstag führte die Gruppe zu einem gemeinsamen Ausflug nach Andernach. Dort besuchten die Teilnehmer zunächst das Geysir-Museum, das sich mit Entstehung und Besonderheiten des Naturphänomens beschäftigt. Im Anschluss ging es per Schiff über den Rhein weiter zum Geysir selbst. Der Ausbruch der Wasserfontäne sorgte für sichtliche Eindrücke unter den Gästen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen trat die Gruppe die Rückfahrt nach Bonn an.

Am Abend stand ein gemeinsamer Grillabend auf dem Programm, zu dem das Partnerschaftskomitee eingeladen hatte. Neben den Gastfamilien nahmen auch Mitglieder des Komitees, Vereinsvertreter sowie weitere Unterstützer der Städtepartnerschaft teil. Musikalisch begleitet wurde der Abend durch den Cäcilienchor St. Peter Lengsdorf und den Chœur de Saint-Louis de Villemomble. Beide Chöre sind seit mehreren Jahren Teil der Treffen und gestalteten auch diesmal ein gemeinsames Singen, an dem sich Viele beteiligten.

Der Abend entwickelte sich zu einem Treffpunkt über Generationen hinweg. Gespräche, Erinnerungen und der Austausch von Erfahrungen standen im Mittelpunkt. Viele nutzten die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Beziehungen aufzubauen.

Auch am Sonntag wurde das gemeinsame Programm fortgesetzt. Der Heimat- und Verschönerungsverein Lengsdorf lud zur Besichtigung des Heimatmuseums ein. Durch die Ausstellung führte Bezirksbürgermeister Schada von Borzyskowski persönlich. Ergänzt wurde der Besuch durch eine Weinprobe, bei der Lengsdorfer Wein präsentiert und angeboten wurde.

Zum Abschluss des Wochenendes kamen die Beteiligten zu einem gemeinsamen Mittagessen zusammen. Dort trafen auch weitere Vertreter aus Politik und Partnerschaftskomitee hinzu. Am Nachmittag stand schließlich die Abreise der Gäste aus Villemomble an.

Der Abschied war geprägt von herzlichen Gesten und dem Blick nach vorn. Die Beteiligten machten deutlich, dass die Städtepartnerschaft von den persönlichen Begegnungen und dem Engagement vieler Menschen lebt. Für das kommende Jahr richtet sich der Blick bereits auf ein besonderes Ereignis: Dann steht das 60-jährige Bestehen der Partnerschaft an.

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RAG - Redaktion

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