Friedensdemo
Eitorfer setzten ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine

Viele Eitorfer kamen zur Friedensdemo auf den Marktplatz.
  • Viele Eitorfer kamen zur Friedensdemo auf den Marktplatz.
  • Foto: Deitenbach
  • hochgeladen von Patrick Beck

Mehrere Hundert Menschen haben sich am Samstagmittag zu einer Friedensdemo auf dem Eitorfer Marktplatz versammelt. Einem ersten Aufruf von Barbara Fischer in den Sozialen Medien hatten sich umgehend Bürgermeister Rainer Viehof und sämtliche Fraktionen des Eitorfer Rates angeschlossen und für die Teilnahme geworben. Für die Organisation der Demo zeichneten federführend Anna Haas und Sandra Krist-Rösgen verantwortlich.

Der stellvertretende Bürgermeister Alexander Jüdes begrüßte die Teilnehmer an Stelle des erkrankten Amtsinhabers im Namen der Gemeinde Eitorf. Er freute sich über das zahlreiche Erscheinen als Ausdruck von Zusammenstehen und friedlichem Miteinander und betonte, dass sich der Protest nicht gegen die russische Bevölkerung sondern deren Führung richte.

Das zeigten auch die zahlreichen Transparente, die sich in kreativen Texten und Bildern deutlich gegen Putin richteten. Andere Plakate verurteilten Krieg im Allgemeinen oder forderten Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung. Über der Menge wehten Regenbogenfahnen und Friedenstauben ebenso wie ukrainische Flaggen. Viele Menschen zeigten ihre Verbundenheit durch Kleidung in den ukrainischen Farben, Kinder präsentierten stolz selbstgestaltete Plakate. Zu den Teilnehmern zählten Alte wie Junge, Mitbürger unterschiedlichster Herkunft, Einzelpersonen und Gruppen aus Vereinen und Initiativen. Teilnehmer der vorangegangenen Fahrraddemo des Eitorfer Klima-Treffs zur „Critical Mass" schlossen sich der Friedensdemo ebenso an wie Sportvereine, Karnevalsgruppen oder Parteien.

Statt auf langatmige Reden setzten die Initiatoren auf die einende Kraft der Musik. Das rund zweistündige Programm gestalteten Chor und Band von "Young Hope" mit kritischen und nachdenklich machenden Songs wie „Peace Now", „Arsch huh - Zäng ussenander", „Freiheit" oder „Imagine". Einen weiteren Beitrag mit Antikriegsliedern lieferte die Schülerband „High Voltage". Dank großzügig verteilter Textblätter beteiligten sich viele Teilnehmer aktiv am musikalischen Protest, eine Schweigeminute bot Raum für eigene Gedanken. Die Demo setzte in beeindruckender Atmosphäre ein gemeinsames Zeichen für den Frieden und für die Verbundenheit mit dem ukrainischen Volk.

Redakteur:

Renate Deitenbach aus Eitorf

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