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Ein Heimspiel voller italienischer Seelennoten
Till Brönner bringt Dolce Vita in die Beethovenhalle

Foto: © S. Vorderwülbecke
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Bonn. Am Dienstagabend, 8.4.2026 füllte Till Brönner die ausverkaufte Beethovenhalle mit dem warmen Klang seiner „Italia“-Tour 2026 – eine gelungene Hommage an die italienische Popkultur der 60er- bis 80er-Jahre, vor 1600 Zuhörern jazzig interpretiert und voller persönlicher Note.

Vom Bad Godesberger Schüler zum Genre-Meister
Der 55-jährige Trompeter, sechsfacher ‚Echo’- Preisträger mit über 19 Alben, überschreitet mühelos Jazz- und Pop-Grenzen. Nach den ersten 5 Lebensjahren in Rom ging er in Bad Godesberg zur Schule, so war der Auftritt für Brönner ein Heimspiel. Sein neues Album „Italia“ (erschienen 5. September 2025) führt zurück in seine Kindheit in Italien: Er erzählte humorvoll mit italienischem Akzent, wie die Deutschen Italien über Supermarkt-Werbung wie ‚Du darfst‘, ‚Maggi‘ oder ‚Nespresso’ entdeckten – eine Reise, die Hits wie „Parole, Parole“ mit Raritäten und Eigenkompositionen verwebt.

Starke Band und präzise Soli
Brönner wurde begleitet von einer Formation erstklassiger Musiker:
- Till Brönner – Trompete
- Mark Wyand – Saxophon
- Bruno Müller – Gitarre
- Christian von Kaphengst – Bass
- Roberto Di Gioia – Keyboard
- Olaf Polziehn – Klavier
- David Haynes – Schlagzeug
- Alessia Tavian – Solosängerin

Besonders hervor stachen Soli von Müller, Wyand, Tavian und Haynes neben Brönners eleganter Trompete.

Repertoire mit Herz: Von Conte bis Morricone
Das Programm vereinte Klassiker wie Paolo Conte, Lucio Battisti, Ennio Morricone, Lucio Dalla, Louis Prima und Tony Renis mit Raritäten und Eigenkompositionen – die jedem Ohr vertraut waren, alles in eleganter Jazz-Auslegung, doch frisch und tiefgründig. Die Band erzeugte ein immersives italienisches Lebensgefühl, das die ausverkaufte Beethovenhalle mit großem Applaus belohnte.
Im Hinblick auf die noch folgenden Konzerte soll nur verraten werden, dass das Programm noch mit einer Überraschung erweitert wurde.

Nach Stationen in Dortmund, Elbphilharmonie  Hamburg und Philharmonie Köln unterstreicht die Tour Brönners Können als virtuoser Erzähler vergangener Klänge. Es folgen noch 12 weitere Shows in den schönsten Konzerthäusern Deutschlands, darunter München, Berlin, Frankfurt, Dresden.
Bonn dankt mit Begeisterung.

https://tillbroenner.de/de/tour

Foto: © S. Vorderwülbecke
Foto: © S. Vorderwülbecke
Foto: © S. Vorderwülbecke
Foto: © S. Vorderwülbecke
Foto: © S. Vorderwülbecke
Foto: © S. Vorderwülbecke
LeserReporter/in:

S. Vorderwülbecke aus Köln

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