Verspannungen lösen
Die Faust im Nacken

Bei innerlicher Anspannung ziehen wir meist unwillkürlich die Schultern hoch. Unser Körper findet außerdem, dass wir zu viel und zu lange sitzen. Beides zusammen führt dazu, dass sich die Muskeln im Schulter- und Nackenbereich steinhart anfühlen. Wie man Verspannungen und Nacken- Schmerzen loswerden kann: 
Nackenmassage:
Lockert und entspannt die Muskulatur. Eine angenehme Position im Sitzen, stehen oder Liegen einnehmen, dient der besseren Entspannung. Jetzt die Muskeln des Nackens und der Schulterregion in kreisenden Bewegungen massieren. Zwischendurch mal zwischen Daumen und Zeigefinger kneten. Dabei kreisende, knetende und klopfende variieren. Der Druck sollte nicht zu schmerzhaft sein. Insgesamt ca. 10 Minuten.
Mona-Lisa-Blick:
Aktiviert die tiefen Nackenstabilisatoren.
Im Stehen, Sitzen oder Liegen. Den Kopf zu einer Seite drehen. Die Augen wandern während dieser Kopfbewegung in die entgegengesetzte Richtung. Dann den Kopf zur Mitte drehen und geradeaus schauen. nun den Kopf zur anderen Seite drehen und die Augen wiederum in die entgegengesetzte Richtung bewegen.
Am Schreibtisch:
Mobilisiert den ganzen Körper. aufrecht hinsetzen, das rechte Bein über das linke schlagen. linke Hand an das rechte Knie legen, sanft dagegen drücken. Dann den Oberkörper, den rechten Arm und die rechte Schulter weit zurück drehen und dabei über die rechte Schulter nach hinten schauen.Position 20-30 Sekunden halten, dabei gelöst weiteratmen. Dann das Ganze zur anderen Seite ausführen. Jeweils 2-4 mal.
Kräftigung der kleinen Nackenmuskeln:
Den Kopf etwas nach vorne beugen. Daumen beider Hände an die Innenseite der Augenwinkel direkt unter die Augenbrauen legen. Handballen aneinander, die Finger beider Hände übereinander legen. Dann mit dem Kopf bzw. den Augenbrauen nach unten gegen die Daumen drücken, den Kopf dabei etwas einrollen. Übrige Wirbelsäule bleibt gerade. Anspannung 6-10 Sekunden halten, dann entspannen. 4-6- mal.
Dehnung der Brustmuskulatur und des oberen Schulter-Bereiches:
den Stuhl etwas weiter vom Schreibtisch wegschieben. Auf die Vorderkante setzen und den Rücken mit gerader Wirbelsäule nach vorne beugen. Arme oder Hände liegen gestreckt auf der Tischplatte. Nun das Brustbein nach unten bewegen und im Wechsel den rechten und linken Arm weit nach vorne schieben- ganz langsam.Den Atem gelöst fließen lassen. Die Übung kann immer zwischendurch ausgeführt werden, um dir verkürzten Muskeln zu dehnen. 
Zahnräder im Rückwärtsgang:
Wirbelsäule aufrichten.
Gemäß dem Zahnrad -Prinzip beeinflusst jede Bewegung in einem Körperabschnitt unweigerlich die anderen, angrenzenden Abschnitte. Je länger wir sitzen, desto mehr sacken wir in eine Belastungshaltung in uns zusammen, In der aufrechten Entlastungshaltung stehen die drei Zahnräder direkt übereinander. Das Becken abwechselnd nach vorne und nach hinten kippen. Den Brustkorb absinken lassen und wieder aufrichten. Das Ganze wiederholen. Dadurch spürt man, wie sich die Haltung verschiedener Körperabschnitte verändert. Nur durch mehr Variabilität im Sitzen lassen sich Belastungen verringern und Störungen verhindern. Also mal zwischendurch mit den drei gedachten Zahnrädern spielen, die sich im Becken, im Brustkorb und in der Schulter- Nacken- Region befinden.

LeserReporter/in:

Heike Löhrer aus Brühl

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