Besichtung
Wo aus flüssigem Eisen Motorblöcke werden
- 27 Senatoren der Schlossgarde Brühl besuchten das Eisenwerk Brühl und bekamen bei einer Führung Einblicke in den Betrieb und die Gießerei.
- Foto: Jürgen Schmitz
27 Senatoren der Schlossgarde Brühl blickten hinter die Kulissen des Eisenwerks
Brühl (mm). Helm auf, Schutzbrille an, Warnweste überziehen und Headset auf die Ohren: Für 27 Senatoren der Schlossgarde Brühl ging es bei einem Besuch im Eisenwerk Brühl dorthin, wo es laut und heiß wird. Am Freitag, 25. September, bekamen sie einen Einblick in die Arbeit des Betriebs.Empfangen wurde die Gruppe von der Betriebsleitung um Herrn Speh sowie Herrn Kiel und Herrn Schunk. Nach einer Sicherheitsunterweisung begann die Führung durch das Werk.
Besonders viel zu sehen gab es in der Gießerei am Kupolofen. Aus sicherer Entfernung beobachteten die Besucher den Ofen und das flüssige Eisen. Dort werden tonnenschwere Formen gefüllt, aus denen nach dem Abkühlen Motorblöcke entstehen. Über zahlreiche weitere Bearbeitungsstationen wird aus dem Grauguss schließlich präziser Motorguss. Die Besucher bekamen dabei auch einen Eindruck von den Arbeitsbedingungen in der Gießerei mit Hitze und erheblicher Geräuschkulisse.
Möglich gemacht hatte die Besichtigung Martin Latz. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer einen Schloßgarde-Orden. Den Abend ließ die Gruppe anschließend im Café Le Petit bei Thomas Klose ausklingen.
Redakteur/in:Montserrat Micaela Manke |