Kölsche Weihnacht im Haus Wetterstein
Rhingpirate erfreuten mit ihrem Wheinachtskonzert die Bewohner des Hauses Wetterstein
- hochgeladen von Hermann Josef "Joe" Sturm
In Brühl sind die "Rhingpirate" schon längst eine Institution, wenn es sich rund um heimatliche Klänge dreht.
Ob auf Benefiz Veranstaltungen, regionalen Events oder auch im Karneval, die fünf sind allzeit bereit sich mit ihrem musikalischen Repertoire einzubringen. Als Kölsch Rock Pop Cover Band bezeichnen sie sich selbst. Jedoch können die Jungs auch andere Töne.
Und so war es auch am Freitag dem 15. November wieder einmal soweit. Die Bewohner des Wetterstein Hauses hatten die Gelegenheit für ein "Kölsches vorweihnachtliches Konzert" sich Eintrittskarten zu sichern. Und die waren vollkommen Gratis für alle Hausbewohner. Und so waren auch die möglichen 120 Karten im Nu Reserviert. Leider auch zum Leidwesen derjenigen die sich keine Karten reservieren konnten.
Für Markus Jouaux und seine Mitstreiter geht es nicht darum Kapital aus ihrem Hobby zu erwirtschaften, sondern das sprachliche Kulturgut den Menschen wieder näherzubringen. "Vielleicht müssen wir darüber nachdenken, im nächsten Jahr zwei Veranstaltungen anzubieten um allen Besucher- Wünschen gerecht zu werden!"
In dem etwas mehr als zweistündigem Programm wurden den Gästen nicht die gängigen Weihnachtslieder präsentiert, sondern die kleinen "dialektischen Schätze" welches das Kölsche Liedgut bereithält. Natürlich auch dann im schönsten Kölner platten Dialekt. Uli Müller, Sänger und Frontmann musste somit auch das ein oder andere Mal kräftig arbeiten. Nicht nur singen, sondern auch das eine oder andere "Kostümchen" musste herhalten. Und das bei gefühlten 35 Grad auf der Bühne des Wetterstein Festsaals. Bei dem Lied "Hermann der Christbaumverkäufer" musste dann sogar Schal und Wollmütze herhalten
Verstärkt wurde der Abend noch durch einige Wheinachtslesungen wie "Die Weihnachtsgeschichte op Kölsch", oder "Schnee in der Eifel, mit Hindernissen" sowie einigen Couplets von Joe Sturm.
Die Band setzt sich übrigens zusammen aus Markus Jouaux, Andreas Wendel, Uli Müller, Marco Toppel und Pitter Welter.
Michael Penning (Leiter des Hauses) hatte mit seinem Team wieder alles perfekt hergerichtet. So gab es dann in der Pause auch das eine oder andere Gratis- Getränk für die Gäste um wieder auf Normal Temperatur herunterzukommen.
Letztendlich durfte die Truppe nicht von der Bühne ohne satte Zugaben.
Als Resümee gab es nach großem und anhaltendem Applaus nur einheitlich eine Aussage:
"Dies darf und soll nicht das letzte Mal gewesen sein"
Nun an den Protagonisten soll es nicht liegen!
LeserReporter/in:Hermann Josef "Joe" Sturm aus Brühl |
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