Entsetzen in Heide
Helfer des Martinzugs wurden massiv bedroht und gefährdet - Gewaltbereite Autofahrer
- Freiwillige Helfer für den Martinszug in Brühl-Heide wurden massiv bedroht und gefährdet.
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Brühl. Entsetzen im Stadtteil Heide: Beim gestrigen Martinszug (3. November) ist es nach Angaben der Dorfgemeinschaft zu massiven Bedrohungen und Gefährdungen durch gewaltbereite Autofahrer gekommen. Am traditionellen Martinszug nahmen Hunderte Kinder teil, darunter viele der Maria-Montessori-Schule, einer Förderschule des Rhein-Erft-Kreises mit dem Scherpunkt „Geistige Entwicklung“. Freiwillige Helfer hatten die drei Zufahrtstraßen entsprechend des Sicherheitskonzepts mit Berechtigungsschein des Ordnungsamtes mit ihren quergestellten PKWs, einem Wohnmobil und einem Jeep abgesperrt. Den Veranstaltern zufolge wurden die Helfer an allen Absperrungen massiv bedroht und übel beschimpft. Einer habe sogar den Hitlergruß gezeigt. „An der Kirche ist eine Autofahrerin mit Vollgas auf zwei unserer Helfer losgefahren. Sie konnten sich nur einen schnellen Sprung zur Seite retten. Wir sind alle fassungslos“, sagte Andrea de Jongh, Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, dem Schlossboten. Die Ehrenamtlerin befürchtet, dass sich künftig keine Helfer mehr für Umzüge finden lassen
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Hans Peter Brodüffel aus Brühl |