Konfetti in der Stadtkasse
Nach den "tollen tollen" Tagen sind alle klamm
- Ebbe in der Kasse: An Aschermittwoch trafen sich Bornheims Tollitäten am Herseler Rheinufer zum traditionellen Portemoneeauswaschen.
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Hersel (fes). Bornheims Stadtsprecher Christoph Lüttgen sprach von insgesamt „tollen tollen Tagen“ in Bornheim. Mit zahlreichen Sitzungen, Karnevalspartys und zehn Zügen mit zigtausendenden Jecken, die mitgefeiert hatten. Auch aus Sicht der Ordnungsbehörden seien es „erfreulicherweise“ recht ruhige Tage gewesen: „Die Stimmung war ausnahmslos friedlich und positiv.“ Laut Lüttgen griffen auch die eingerichteten Glasverbotszonen immer besser.
Klamm waren dagegen die Stadtkasse und die Geldbörsen der Tollitäten. Daher trafen sich am Aschermittwoch traditionell die Bornheimer Tollitäten am Herseler Rheinufer zum Portemonnaie-Auswaschen und zu einem anschließenden Imbiss. Der erkrankte Bürgermeistermeister Christoph Becker ließ sich von Vize-Bürgermeisterin Linda Taft vertreten, die dann auch sogleich die nur noch mit ein paar Konfettis gefüllte Stadtkasse präsentierte: „Sie sehen, unsere Stadt hat kein Geld mehr, sie ist wirklich sehr arm.“
Ein großes Lob gab es von Seiten der Stadt an alle Veranstalter, Dorfgemeinschaften, Ortsausschüsse und Vereine, die wieder Großartiges geleistet hätten. Ein Dank galt aber auch den Verwaltungsmitarbeitern, die mit 33 Kolleginnen und Kollegen während der Karnevalstage im Einsatz waren. Unterstützt wurden sie von den Partnerinsitutionen wie dem Kulturraum in Sechtem, der Kleinen offenen Tür – Der Raum, dem Stadtteilbüro sowie zahlreichen Ehrenamtlichen.
Redakteur/in:Ulf-Stefan Dahmen |