Beethovenhalle
Aktueller Bericht zur Instandsetzung

Wenn es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt, soll die Beethovenhalle in der zweiten Jahreshälfte 2020 nutzbar sein.
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Bonn - (red) Die Arbeiten auf der Baustelle Beethovenhalle schreiten voran.
Einen Überblick über die aktuelle Situation bei der denkmalgerechten
Instandsetzung und Modernisierung der 1959 eröffneten
Veranstaltungshalle gibt die Stadtverwaltung in einer
Mitteilungsvorlage für die Fachgremien und den Rat am 10. Juli.

In den zurückliegenden Monaten sind die sehr (zeit-)aufwändigen
Untersuchungen zu Kampfmitteln abgeschlossen worden. In verschiedenen
Bereichen ist mit Tiefbauarbeiten, Verbesserungen des Baugrundes,
Unterfangungsarbeiten, der Verlegung von Grundleitungen sowie Beton-
und Stahlbetonarbeiten begonnen worden. Künftig wird die
Beethovenhalle über ein unterirdisches Technikgebäude verfügen;
dafür ist die Baugrube fertiggestellt, die Arbeiten für die
Bodenplatte sind in Gange. Während im Treppenhaus und im Bereich der
hinteren Bühne das Hochdruckinjektionsverfahren nahezu abgeschlossen
ist, mit dem Baugrund und Unterfangungsmaßnahmen verbessert werden,
wurden im Studio die Wände mit Microbohrpfählen unterfangen. Dort
folgt nun die eigentliche Tieferlegung des Studio-Bodens, damit das
Studio künftig als Probenort für das Beethoven-Orchester dienen
kann.Unterdessen laufen am Dach und an der Fassade die
Betonsanierungen planmäßig. Tuffstein- und Klinkerfassaden werden
mit der Unteren Denkmalbehörde und der Vertretung der Urheberrechte
bemustert und abgestimmt. Für die Fassaden- und Fensterarbeiten wird
die Werkstatt- und Montageplanung erarbeitet.

Derzeit geht die Stadt von einer Fertigstellung Ende Februar 2020 und
einem Betriebsbeginn in der zweiten Jahreshälfte 2020 aus. Das
aktuell vom Rat der Stadt freigegebene Budget beträgt 79 Millionen
Euro. Die Kostenprognose beläuft sich auf 84,3 Millionen Euro
(jeweils inklusive anteiliger Umsatzsteuer). Diese ist u.a. begründet
in Kostensteigerungen bei der Sanierung der Lüftungsschächte,
zusätzlichen Rohbauarbeiten und Dachraumertüchtigungen im Großen
Saal, der Restaurierung der historischen Türen sowie Zusatzleistungen
in der Technischen Gebäudeausrüstung und der Brandschutzberatung.
Einige Baufirmen und Fachplaner haben mit Verweis auf einen gestörten
Bauablauf baubetriebliche Nachträge in Höhe von knapp 4,9 Millionen
Euro vorgelegt, die derzeit geprüft werden. Die Verwaltung geht davon
aus, dass diese nicht bzw. nicht in voller Höhe gerechtfertigt sind.

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RAG - Redaktion

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