„Gemeinsam im Strundetal“
Das Strundetal einmal anders erlebt
- Das Strundetal war auf dreieinhalb Kilometer autofrei. Foto: Axel König
- hochgeladen von Angelika Koenig
Bergisch Gladbach (kg). Ein Tal ohne Autoverkehr, dafür voller Menschen, Fahrräder, Musik und Mitmachangeboten: Beim Strundetalfest wurde die Kürtener Straße auf rund 3,5 Kilometern zur autofreien Erlebnismeile. Zwischen Strunde Park und Herrenstrunden verteilten sich mehr als 50 Akteur*innen mit Angeboten aus Kultur, Handwerk, Vereinen und Gewerbe. Besonders anschaulich wurde die Verbindung von Geschichte und Gegenwart an der Papiermühle Alte Dombach. Beim großen Papierfest konnten Besucher*innen erleben, wie Papier von Hand entsteht. Christoph Schlund vom Verein der Freunde und Förderer des LVR-Industriemuseums Papiermühle Alte Dombach schöpfte aus einem mit Wasser und Zellstoff gefüllten Bottich Papier. Schicht für Schicht entstand dabei ein Blatt, das anschließend gepresst und zum Trocknen ausgelegt wurde.
An der Neuen Dombach wurde mit der Kettensäge gearbeitet, an anderen Stationen gab es Musik, Kunsthandwerk, Naturerlebnisse und Angebote für Familien. Mobile Künstler und Musikgruppen waren außerdem auf der Festmeile unterwegs. So musste niemand an einer bestimmten Station bleiben, um etwas zu erleben.
Für viele Besucher*innen gehörte bereits der Weg zum Fest zum Erlebnis. Fahrräder prägten das Bild der autofreien Straße, kostenlose Shuttlebusse brachten Gäste durch das Tal. Veranstaltet wurde das Fest unter dem Motto „Gemeinsam im Strundetal“ vom Strundetal e.V.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |