Verein Hoffnung
Musikraum für Kinder im Haus St. Gereon

Zur Eröffnung des Musikzimmers im CJG Haus St. Gereon begeisterte Mikael (r.) die Zuhörer auf dem Akkordeon. Dabei wurde er von Oswald Weiss begleitet.  
  • Zur Eröffnung des Musikzimmers im CJG Haus St. Gereon begeisterte Mikael (r.) die Zuhörer auf dem Akkordeon. Dabei wurde er von Oswald Weiss begleitet.  
  • Foto: Petra Schweitzer
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Bergheim - Im Haus St. Gereon konnte durch die Unterstützung des Vereins
„Hoffnung“ ein Musikraum eingerichtet werden. Die neue
Wandverkleidung sorgt für Schallschutz. Eine liebevoll gestaltete
Decke und bebilderte Wände erzeugen eine angenehme Atmosphäre, in
der die Kinder und Jugendlichen nach Herzenslust musizieren können.
„Kinder brauchen Kreativität und eine Struktur im Alltag“, meinte
Rita Wegener. Die Vorsitzende des Vereins „Hoffnung“ hatte mit
viel Engagement zahlreiche Sponsoren für das Projekt „Musikzimmer
für therapeutische Zwecke“ gewinnen können. Dieses Projekt war dem
Haus St. Gereon der CJG in Zieverich gewidmet. Bisher fanden
musikalische Aktivitäten aufgrund des Platzmangels im Wohnzimmer oder
in der Küche statt. Jetzt haben die Kinder die Möglichkeit zu
musizieren, ohne dass sich andere gestört fühlen. Der Raum im
Therapietrakt wurde mit einem Schallschutz ausgestattet, so dass die
Lautstärke in dem Gebäudeteil kein Problem darstellt. Außerdem
zieren nicht nur Bilder die Wände, sondern auch die Decke wurde mit
einer Tonleiter in Regenbogenfarben schön gestaltet. Eine besondere
Atmosphäre erzeugt eine Lichtleiste, die die Farben wechseln kann.
Für Ordnung sorgt ein Schrank, in dem Musikinstrumente untergebracht
werden können. Rita Wegener freute sich, den fertiggestellten Raum
nun freigeben zu können. Zu diesem Anlass trug Mikael Musikstücke
auf seinem Akkordeon vor und begeisterte seine Zuhörer. Seit mehr als
einem Jahr nimmt er Unterricht bei Oswald Weiss und durfte auch schon
vor einem größeren Publikum spielen. „Die Kinder bekommen Kontakt
nach außen über die Musik“, sagte Wegener. Dabei seien vor allem
die Erfolgserlebnisse und die Anerkennung wichtig für die Kinder.
Oswald Weiss wurde von „Hoffnung“ engagiert, um seinen
Musikunterricht in den neuen Räumlichkeiten anbieten.
Vorrangig wird das Zimmer von der therapeutischen Intensivgruppe
genutzt. In den anderen Zeiten ist der Musikraum auch allen anderen
Bewohnern zugänglich. Es besteht jedoch nicht nur die Möglichkeit,
die angeschafften Instrumente wie das Schlagzeug, die Gitarren oder
das Xylofon zu spieln.
„Wir haben auch eine Musikanlage in dem Raum. Dann können wir Musik
hören und über die Texte sprechen“, sagte Bereichsleiterin Marina
Bischof. Erst dann würde den Kindern die Bedeutung mancher
Textinhalte deutlich. Die Freude über den neuen Raum war sehr groß
und die neuen Möglichkeiten der therapeutischen Arbeit mit den
Kindern wurden mit Spannung erwartet. Der pädagogische Leiter Veit
Schmitz sprach Rita Wegener einen großen Dank für ihren
unermüdlichen Einsatz aus.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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