Sandsackfüllmaschine
Verfüllt und zugenäht

Bürgermeister Ulf Hürtgen (r.) konnte sich auf dem Baubetriebshof der Stadt Zülpich gemeinsam mit den zum Termin eingeladenen Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern aus dem Stadtgebiet ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Sandsackfüllmaschine machen.    | Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen
  • Bürgermeister Ulf Hürtgen (r.) konnte sich auf dem Baubetriebshof der Stadt Zülpich gemeinsam mit den zum Termin eingeladenen Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern aus dem Stadtgebiet ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Sandsackfüllmaschine machen.
  • Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen

Zülpich (lk). „Bei Überschwemmungen und Flutkatastrophen kann die schnelle Errichtung von Sandsackbarrieren entscheidend sein, um Leben zu retten und materielle Schäden zu begrenzen“, erklärt die Stadt Zülpich.

Um zukünftig noch schneller agieren zu können, hat sie daher eine Sandsackfüllmaschine erworben. „Sie ist ein weiterer Baustein bei den Bestrebungen, sich bestmöglich gegen künftige Starkregen- und Hochwasserereignisse zu wappnen“, so die Stadtverwaltung.

Bürgermeister Ulf Hürtgen konnte sich nun auf dem Baubetriebshof, gemeinsam mit den ebenfalls zu diesem Termin eingeladenen Ortsvorstehern ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Anlage machen.

Bislang war die Befüllung von Sandsäcken im Hochwasserfall ein aufwändiges und körperlich anstrengendes Prozedere. Durch die Maschine können nun zwei Sandsäcke gleichzeitig gefüllt werden.

Der Sand wird zunächst mit einem Frontlader von oben in die Maschine gegeben. Über einen Rüttler und eine Förderstrecke gelangt er dann in den Sandsack, welcher anschließend mit der dazugehörigen Sandsacknähmaschine verschlossen wird. „Mit der Maschine können wir mit geringerem körperlichem Aufwand deutlich schneller Sandsäcke produzieren“, sagt Markus Müsch, Leiter des Baubetriebshofes.

„Wir hoffen natürlich, dass die Sandsackfüllmaschine nur selten oder bestenfalls gar nicht zum Einsatz kommt“, so Bürgermeister Hürtgen weiter. „Es ist dennoch gut zu wissen, dass wir sie haben und dass sie uns bei Unwetterereignissen zum Schutz der Bevölkerung sehr dienlich sein wird.“

Redakteur/in:

Lars Kindermann aus Rhein-Erft

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