So hat Wesseling gewählt
CDU bleibt stärkste Kraft in der Stadt am Rhein
- Die Sitzverteilung des neuen Wesselinger Stadtrates, der von 38 auf nun 44 Ratfrauen und -herren anwachsen wird. Die CDU hat zwei Sitze mehr als vorher, die SPD zwei weniger, ebenso sinkt die Zahl der Grünen Ratsmitglieder von von sechs auf vier, die Linke hat mit zwei Sitzen einen mehr als vorher, die FDP behält ihre zwei Sitze und die AfD zieht aus dem Stand mit acht Sitzen als drittstärkste Partei in den Wesselinger Rat ein. Die Freien Wähler, die 2020 bei der Kommunalwahl zwei Plätze geholt hatten, waren bei dieser Wahl nicht mehr angetreten.
- Foto: KDVZ (Quelle)
Wesseling. Die Wahl für den hiesigen Stadtrat konnte die CDU mit 38,67 Prozent erneut für sich entscheiden und zieht mit mit 17 Sitzen in den neuen, auf 44 Ratsherren- und -damen aufgestockten Stadtrat ein.
Die SPD (21,71 Prozent) bekommt als zweitstärkste Kraft zehn Sitze, aus dem Stand neu im Wesselinger Stadtrat ist die Afd (19,2 Prozent) künftig als drittstärkste Kraft mit acht Ratsmitgliedern vertreten.
Es folgen die Grünen (10,21 Prozent), sie erhalten vier Sitze, die Linke (6,76 Prozent) bekommt drei Sitze und das Schlusslicht bilden die Liberalen: die FDP zieht mit zwei Sitzen in den Stadtreit ein.
Weniger als die Hälfte ging wählen
Von 28.179 Wahlberechtigten nutzen weniger als die Hälfte ihr Recht auf Wahl, es gab 196 ungültige Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,46 Prozent (2020: 46,92 Prozent).
So wählte Wesseling für den Kreistag
Auch für den Kreistag gingen die meisten Wesselinger Stimmen an die CDU, die Christdemokraten auf 36,32 Prozent. Die SPD bekam 19,66 Prozent, knapp gefolgt von der AfD mit 18,82 Prozent. Abgeschlagen dahinter die Grünen mit 10,54 Prozent.
Wesselinger Trend setzt sich bei der Landratswahl fort
Und auch bei der Landratswahl kamen die meisten Stimmen aus Wesseling für die CDU – Landrat Frank Rock (42,14 Prozent) lag weiter vor der Bewerberin der SPD, Iris Heinisch (23,54 Prozent), Jeremy Jason von der AfD holte 19,09 Prozent. Dahinter landeten aus Wesselinger Sicht der Bewerber der Linken, Jürgen Christian Berger mit 8,2 Prozent, Hans Peter Decruppe (BSW) holte 2,5 Prozent in der Stadt am Rhein, Christina Caruana,-Rinkewitz, FDP bekam 2,3 Prozent aus Wesseling, Karl Heinz Spielmanns, Freie Wähler, 1,32 Prozent und 0,91 Prozent der Wesselinger wählten Joannis Milios von den Piraten.
Keine Bürgermeisterwahl in Wesseling
Eine Bürgermeisterwahl gab es im Rahmen der Kommunalwahl nicht, 2022 gewann Ralph Manzke die außerplanmäßge Wahl, die durch die Krankheit des damaligen Amtsinhabers Erwin Esser nötig geworden war. Seine Amtszeit beträgt acht Jahre, erst bei der nächsten Kommunalwahl 2030 wird in Wesseling ein neues Stadtoberhaupt gewählt werden.
Redakteur/in:Montserrat Micaela Manke |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.