Bronze und Ton
Bei den Eheleuten Doll gibt es Kunst aus Bronze und Ton

Künstlerisch ist Ernst Doll schon seit vielen Jahrzehnten tätig, beschäftigt sich seit einem halben Jahr mit dem aufwendigen Bronze-Guss, während seine Ehefrau, hier mit dem Hund von Familie Doll, Tonarbeiten kreiert. | Foto: AS
  • Künstlerisch ist Ernst Doll schon seit vielen Jahrzehnten tätig, beschäftigt sich seit einem halben Jahr mit dem aufwendigen Bronze-Guss, während seine Ehefrau, hier mit dem Hund von Familie Doll, Tonarbeiten kreiert.
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Wachtberg-Berkum - (as) Wenn in der Oderdorfstraße in Berkum das Fauchen eines Ofens zu
hören ist, ist Ernst Doll wieder dabei, den in Selbstbauweise
errichteten Erdofen für den Guss von komplizierten Bronzeteilen im
Format bis 35 x 35 Zentimeter Größe vorzubereiten. Ernst Doll
betätigt sich künstlerisch seit dem 12. Lebensjahr, legte vor sieben
Jahren beruflich eine Familienpause ein. Bis dahin war er
stellvertretender Werkleiter bei der Wachtberger Gemeindewerk AöR.

„Kunst ist und war bislang schon mein Leben“ sagt der gebürtige
Berkumer, der seit einem halben Jahr bei 1.200 Grad Ofenhitze schon so
manchen Drachen aus Bronze kreiert hat, aber auch ein Modell mit Namen
„Muse“ – scherzhaft inzwischen umgetauft in „Hausdrachen“.
Weitere Gussversuche sind angedacht. Ehefrau Sonja nimmt die Sache
gelassen und ist inzwischen ebenfalls kreativ tätig, um Tonarbeiten
herzustellen und dies zeigte sie auch während der
Atelierbesichtigung. Für den Bronzeguß sind verschiedene Vorarbeiten
mit unterschiedlichen Ofentemperaturen erforderlich, angefangen vom
Wachseingießen in ein Schamottgemisch bis zur fertiggegossenen
Bronzefigur, erfuhren die Besucher beim Atelier-Rundgang während der
Wachtberger Kulturwochen.

Ernst Doll kreierte nicht nur Bronze-Arbeiten, sondern ist seit vielen
Jahren als Airbrush-Künstler und als Acrylbilder-Maler bekannt. Auf
der Terrasse seines Hauses bleiben die Besucher zudem staunend stehen,
wenn sie dort einen großen Tisch entdecken. Die interessant
gestaltete Tischplatte entstand aus einer hohlen Pappelscheibe und aus
einer großen Menge Epoxidharz sowie aus mehreren Birkenholz-Füßen.

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