"Yes we can" gibt Zukunft
Projekt unterstützt junge Männer

Mit großer Freude feierten 24 junge Männer aus neun Nationen den erfolgreichen Abschluss des zweiten Jahres des Projekts „Yes we can“ in Troisdorf.   | Foto: Melanie Wirtz
  • Mit großer Freude feierten 24 junge Männer aus neun Nationen den erfolgreichen Abschluss des zweiten Jahres des Projekts „Yes we can“ in Troisdorf.
  • Foto: Melanie Wirtz

Troisdorf. Mit großer Freude feierten 24 junge Männer aus neun Nationen den erfolgreichen Abschluss des zweiten Jahres des Projekts „Yes we can“. Das Projekt steht für gelebte Integration, persönliche Entwicklung und echte Perspektiven – gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

„Yes we can“ richtet sich an Männer zwischen 18 und 35 Jahren in Troisdorf, die bisher kaum Zugang zu Bildungs-, Ausbildungs- oder Unterstützungsangeboten hatten. Projektcoach Mustafa Abdul-Hak begleitet sie individuell auf ihrem Weg – vom Schulabschluss über berufliche Orientierung bis hin zur Arbeitsaufnahme. Neben der beruflichen Förderung stärkt das Projekt gezielt die Sprachkompetenzen und unterstützt die persönliche Weiterentwicklung jedes Einzelnen. Seit Beginn des Projektes im November 2023 haben insgesamt 46 junge Männer am Projekt teilgenommen. Viele von ihnen haben den Sprung in die Arbeitswelt geschafft – als Kurierfahrer, Produktionsmitarbeiter, Pizzabäcker, Restauranthelfer, Lagerkräfte oder Bäckereiverkäufer. Zentral für den Erfolg sind auch vier ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren, die den Teilnehmenden als Gesprächspartner, Übersetzer, Bewerbungstrainer und verlässliche Begleiter zur Seite stehen. Ihr Engagement macht einen entscheidenden Unterschied im Alltag der jungen Männer. Bei der feierlichen Jahresveranstaltung würdigten Bürgermeister Alexander Biber und SKM-Vorstand Markus Kühn die engagierte Teilnahme und überreichten den Absolventen ihre Urkunden. Gäste aus Politik, Verwaltung, Kirche und der Troisdorfer Wirtschaft unterstrichen mit ihrer Anwesenheit, wie breit das Projekt in der Stadtgesellschaft verankert ist. Projektkoordinatorin Jutta Janick dankte allen Unterstützern herzlich: „Das Projekt lebt von der Offenheit der Troisdorfer Unternehmen und dem großartigen Einsatz unserer ehrenamtlichen Coaches. Gemeinsam schaffen wir Perspektiven, wo zuvor kaum Chancen waren.“

Informationen zum Projekt gibt es per E-Mail an
jutta.janick@skm-rhein-sieg.de oder mustafa.abdul-hak @skm-rhein-sieg.de.

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RAG - Redaktion

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