Brand auf dem Wertstoffhof Troisdorf
Gefahrenpotenzial von Batterien und Akkus
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Troisdorf. Auf dem Wertstoffhof Troisdorf kam es zu einem Brand in der Annahme von Batterien und Akkus. Dabei entzündete sich ein Sicherungsbehälter mit Akkus.
Durch das schnelle Eintreffen der Feuerwehr Troisdorf konnte ein Übergreifen des Feuers rasch verhindert werden.
„Der Vorfall zeigt, welches Gefahrenpotenzial von Batterien und Akkus ausgehen kann. Umso dankbarer sind wir der Feuerwehr Troisdorf für ihr schnelles Eingreifen, durch das eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden konnte“, sagt Philip Moll, Pressesprecher der RSAG. Nach Abschluss des Feuerwehreinsatzes konnte der Wertstoffhof seinen Betrieb wieder regulär aufnehmen. Lediglich die Annahme von Schadstoffen war am Mittwoch nicht mehr möglich.
Der Vorfall unterstreicht zugleich die Bedeutung der aktuellen RSAG-Kampagne „Kein Spiel mit dem Feuer“, mit der das Unternehmen auf die Brandgefahr durch falsch entsorgte Batterien und Akkus aufmerksam macht. Ob Smartphone, elektrische Zahnbürste, E-Bike oder Kinderspielzeug – Batterien und Akkus stecken heute in zahlreichen Alltagsgegenständen. Werden sie unsachgemäß entsorgt oder beschädigt, können bereits kleine Risse, Stöße oder Druckeinwirkungen ausreichen, um Brände auszulösen. Dadurch entstehen erhebliche Risiken für Beschäftigte sowie Schäden an Müllfahrzeugen, Sortieranlagen und Recyclingbetrieben.
„Batterien und Akkus gehören niemals in die Mülltonne. Wer sie richtig entsorgt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Menschen, Umwelt und Entsorgungsinfrastruktur“, so Moll.
Lose Batterien und Akkus können kostenlos in den Sammelboxen des Handels abgegeben werden. Darüber hinaus nimmt die RSAG lose Batterien und Akkus kostenlos an ihren Entsorgungsanlagen sowie am Wertstoffhof Troisdorf entgegen. Wichtig ist, die Pole vor der Abgabe mit Klebeband abzukleben, um Kurzschlüsse zu vermeiden.
Weitere Informationen zur Kampagne sowie zur sicheren Entsorgung von Batterien und Akkus finden Interessierte unter rsag.de/brandgefahr sowie im Abfall-ABC auf der Website rsag.de und in der RSAG-App.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |