Wasserversorgung durch die Stadtwerke
Die Versorgung mit Trinkwasser ist gesichert
- Im Wasserwerk in Eschmar fördern die Stadtwerke Troisdorf das Trinkwasser aus Grundwasser in einer Tiefe von rund 20 bis 28 Metern.
- Foto: Stadtwerke Troisdorf
Troisdorf. Steigende Temperaturen und längere Trockenphasen sorgen vielerorts für Sorgen um die Trinkwasserversorgung. Für Troisdorf geben die Stadtwerke jedoch Entwarnung. Nach Angaben des kommunalen Versorgers ist die Versorgung mit Trinkwasser auch während der aktuellen Hitzeperiode zuverlässig gewährleistet.
Grundlage dafür sind die Grundwasservorkommen, aus denen das Troisdorfer Trinkwasser gewonnen wird. Das Wasser stammt nicht aus Oberflächengewässern, sondern aus geschützten Grundwasserschichten in einer Tiefe von etwa 20 bis 28 Metern. In der Kölner Bucht verändern sich die Grundwasserstände auch über längere Trockenphasen hinweg vergleichsweise wenig. Die Entwicklung wird zudem durch 98 Sensoren im Stadtgebiet überwacht.
„Unsere Kundinnen und Kunden können sich auf eine sichere und stabile Trinkwasserversorgung verlassen. Gleichzeitig ist uns wichtig, dass Trinkwasser bewusst genutzt wird – gerade in Phasen mit hohen Temperaturen“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführerin Andrea Vogt. Die zuverlässige Bereitstellung von Trinkwasser in hoher Qualität habe für die Stadtwerke höchste Priorität.
Gewonnen wird das Trinkwasser im Wasserwerk Eschmar. Von dort aus versorgen die Stadtwerke den Großteil der Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen im Stadtgebiet. Ausgenommen ist lediglich Altenrath, das über eine andere Versorgungsstruktur angebunden ist.
Nach Angaben der Stadtwerke werden im Wasserwerk jährlich rund 4,5 Millionen Kubikmeter Wasser gefördert. Über ein mehr als 300 Kilometer langes Leitungsnetz gelangt das Trinkwasser zu mehr als 17.000 Hausanschlüssen. Leistungsfähige Pumpen, technische Anlagen sowie regelmäßige Kontrollen und Überwachungen sollen eine stabile Versorgung sicherstellen.
„Unser Team sorgt täglich dafür, dass Gewinnung, Technik und Verteilung zuverlässig ineinandergreifen“, sagt Wassermeister Gerhard Müller. Zugleich appelliert er an die Verbraucher, insbesondere bei größeren Wasserverbräuchen wie dem Befüllen von Pools oder intensiver Rasenbewässerung verantwortungsvoll mit Trinkwasser umzugehen.
Die Stadtwerke verweisen außerdem auf die hohe Qualität des Troisdorfer Trinkwassers. Da es aus geschützten Grundwasservorkommen stammt, sei keine aufwendige chemische Aufbereitung erforderlich. Regelmäßige Untersuchungen im Wasserwerk sowie in öffentlichen Gebäuden stellen sicher, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Insgesamt werden nach Angaben des Unternehmens jährlich rund 1.000 Analysen durchgeführt.
Mit Blick auf die Sommermonate empfehlen die Stadtwerke, ausreichend zu trinken. Leitungswasser könne dabei direkt aus dem Hahn genutzt werden. Die Ergebnisse der Trinkwasseranalysen sind auf der Internetseite der Stadtwerke abrufbar auf www.stadtwerke-troisdorf.de/wasser/wasserqualitaet.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |