Tuchfabrik Müller
Neue Museumsleitung mit viel Expertise

Anka Dawid-Töns, seit Juli 2025 Museumsleiterin der Tuchfabrik Müller.  | Foto: LVR-Industriemuseum
  • Anka Dawid-Töns, seit Juli 2025 Museumsleiterin der Tuchfabrik Müller.
  • Foto: LVR-Industriemuseum

Kuchenheim (red). Jede Menge Erfahrung in der Ausstellungspraxis und der Bildungsarbeit bringt die Kulturwissenschaftlerin Anka Dawid-Töns mit nach Euskirchen-Kuchenheim. Sie leitet seit dem 1. Juli das LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller und sieht in „ihrem Haus“ einen lebendigen Ort für den Austausch mit Besuchenden.

„Mit Frau Dawid-Töns gewinnen wir eine erfahrene Museumsexpertin, die mit fachlicher Expertise, kreativen Konzepten und einem starken Netzwerk die Tuchfabrik bereichern wird“, so Dr. Walter Hauser, Direktor des LVR-Industriemuseums. Mit ihrem vielseitigen Fachwissen sowie mit ihrem Engagement für Vermittlung und Teilhabe wird Dawid-Töns neue Impulse für die Weiterentwicklung der Tuchfabrik Müller setzen. Sie möchte die lebendige Geschichte des Standortes künftig noch stärker in den Dialog mit den Besuchenden bringen. Besonders wichtig ist ihr dabei, die historischen Themen mit gegenwartsbezogenen und gesellschaftlich wichtigen Impulsen zu verbinden. „Mich interessiert, wie Alltags-, Umwelt- und Industriegeschichte zusammenspielen – und wie wir diese Themen für Menschen heute verständlich und lebendig erzählen können.“ erklärt Dawid-Töns. „Museen sind nicht nur Orte des Bewahrens, sondern vor allem Räume für Dialog und gesellschaftliche Orientierung.“

Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sich die Neu-Euskirchenerin seit über zehn Jahren ehrenamtlich im Vorstand des Landesverbandes Museumspädagogik NRW e.V. in der regionalen und überregionalen Bildungsarbeit. Am Bodensee geboren, verschlug es Dawid-Töns für ein Studium der Empirischen Kulturwissenschaft und Romanistik an die Universität Tübingen. Berufliche Stationen führten sie anschließend ins Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach und zum LVR-Freilichtmuseum Lindlar, wo sie zuletzt als wissenschaftliche Referentin beschäftigt war. In ihrer langjährigen freiberuflichen Tätigkeit realisierte sie zahlreiche Ausstellungsprojekte für Museen und Geschichtsvereine – schwerpunktmäßig an der Schnittstelle von Kultur-, Umwelt- und Industriegeschichte. So verantwortete sie zuletzt die Neugestaltung des Eingangsgebäudes des Lindlarer Freilichtmuseums sowie den Ausbau und die Einrichtung einer historischen Dorfschule, die originalgetreu ins Freilichtmuseum versetzt wurde.

An ihrem neuen Wirkungskreis faszinieren sie vor allem, die vielen Möglichkeiten, historische Themen und zukunftsrelevante Fragen in eine Diskussion zu bringen. Dafür muss nicht alles umgekrempelt werden – bewährte Strategien und Programme wie textilhistorische Sonderausstellungen oder der Rheinische Wollmarkt bleiben erhalten. Auf Neues dürfen die Gäste des Museums trotzdem gespannt sein.

Redakteur/in:

Ulf-Stefan Dahmen

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