Infonachmittag Sicherheit
Deichhäuser rüsten sich gegen Trickbetrüger

Um den Schutz vor Trickbetrug an der Haustür und am Telefon ging es beim Infonachmittag in Deichhaus.  | Foto: BG Deichhaus
  • Um den Schutz vor Trickbetrug an der Haustür und am Telefon ging es beim Infonachmittag in Deichhaus.
  • Foto: BG Deichhaus

Deichhaus. „Wissen ist der beste Schutz“ – unter diesem Motto stand ein Informationsnachmittag der Bürgergemeinschaft Deichhaus. Die Seniorenbeauftragte der Gemeinschaft, Gudrun Ginkel, hatte zu Informationen über den Schutz vor Trickbetrug an der Haustür und am Telefon eingeladen. Das Interesse im gut besuchten Forum der Kirche Sankt Elisabeth war groß. Als Expertin konnte Marianne Wüchner-Titze gewonnen werden, die als ehrenamtliche Seniorenberaterin im Auftrag der Polizei Bonn tätig ist.

In ihrem rund einstündigen Vortrag beleuchtete sie die perfiden Strategien, mit denen Kriminelle immer wieder Erfolg haben. Ob der klassische Enkeltrick, die Masche mit den „falschen Polizeibeamten“ oder dramatische Schockanrufe – die Referentin verdeutlichte anhand praxisnaher Beispiele, wie subtil und psychologisch geschickt die Täter vorgehen. Das Ziel sei immer gleich: Druck aufbauen, Angst schüren und so die Opfer zur Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen bewegen.

Besonders eindrücklich wurde es beim zweiten Programmpunkt: In einer exklusiven Filmvorführung wurde ein echter Betrugsfall aus der Region rekonstruiert. Die Bilder zeigten deutlich, wie schnell man in eine Stresssituation geraten kann, in der logisches Denken in den Hintergrund tritt. Marianne Wüchner-Titze gab den aufmerksamen Zuhörern klare Verhaltensregeln mit auf den Weg:

  • Gesundes Misstrauen: Die Polizei oder Behörden verlangen niemals Gold oder Bargeld am Telefon oder an der Haustür.
  • Auflegen und Rücksprache: Im Zweifel sofort das Telefonat beenden und die Angehörigen oder die echte Polizei unter der 110 anrufen.
  • Keine Fremden in die Wohnung: Lassen Sie niemanden unangemeldet herein, auch wenn die Vorwände noch so glaubwürdig klingen.

Nach dem offiziellen Teil nutzen viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, bei einem Getränk persönliche Fragen zu stellen oder von eigenen Erfahrungen zu berichten. Gudrun Ginkel zog ein positives Resümee: „Es ist wichtig, dass wir das Thema aus der Tabuzone holen. Wer die Maschen kennt, lässt sich nicht so leicht einschüchtern.“ Der Nachmittag zeigte deutlich: Die Gemeinschaft im Deichhaus hält zusammen – auch wenn es darum geht, sich gemeinsam gegen Kriminelle starkzumachen.

Redakteur/in:

RAG - Redaktion

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

39 folgen diesem Profil

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.