Feuerwehrfest in Ruppichteroth
Ein Treffpunkt für Freunde und Nachbarn
- Der Geselligkeitsverein Eitorf-Bohlscheid kommt schon seit vielen Jahren zum Ruppichterother Feuerfest. Ein lohnendes Ziel nach acht Kilometern Wanderung.
- Foto: Steimel
Ruppichteroth. Im Internet ist die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth wöchentlich präsent - ob mit Berichten zu Einsätzen oder aber auch inzwischen mit kleinen Videoclips, um auf das Feuerwehrfest aufmerksam zu machen. Diese lustigen, pfiffigen Werbegags haben sichtlich funktioniert. Bei schönstem Sommerabendwetter war der Platz vor dem Feuerwehrhaus prall gefüllt, es wurde gefeiert, gelacht, getrunken, gestrungst und auch getanzt - alles was man im Vorfeld angepriesen hatte.
Die Kameraden um Löschzugführer Brandinspektor Christoph Lake hatten bestens vorgesorgt, um einen schönen gemeinsamen Abend mit der Feuerwehr zu feiern. Befreundete Feuerwehren aus der Nachbarschaft Windeck, Herchen, Much, Eitorf, aus dem Oberbergischen Kreis Oberelben und natürlich der Löschzug Winterscheid waren gern gesehene Gäste. Zu den Gästen aus Oberelben gesellten sich am späten Abend noch drei weitere Kameraden dieser Wehr, die seit dem frühen Morgen den Großeinsatz im Hürtgenwald unterstützt hatten. Hunger und Durst hatten sie von dem langen Tag genügend mitgebracht. Das Feuerwehrfest lief nach bekanntem Muster ab. Zunächst war für die Kinder gesorgt, das Martinshorn lud zu Rundfahrten mit dem „Schnellen Rupp“ ein. Immer wieder ein Highlight, da kommt kein Kirmesfahrgeschäft mit. Eine Feuerwehrhüpfburg war Ehrensache. Mit zunehmender Dunkelheit füllte sich der Platz und vor allen Dingen die „Döörper Hölle“. Eine mit bunten Lichtern geschmückte Cocktailbar, die immer wieder als Magnet die Gäste anzieht, abgeschattet durch einen Fallschirm, der natürlich im Notfall auch gegen Regen funktioniert hätte.
Das Feuerwehrfest ist ein Treffen von Jung und Alt, viele kennen sich untereinander. Man stellt aber auch immer wieder fest, dass die lockere Atmosphäre dazu beiträgt, auch den einen oder anderen einmal anzusprechen, den man nicht kennt und überrascht ist, wenn er quasi nur zwei Straßen weiter wohnt als man selbst. Die sonst bekannte anonyme Atmosphäre der Stadt hat leider auch die ländlichen Regionen erreicht.
So kann man hoffen, das ein solches Feuerwehrfest nicht nur zum besseren Miteinander beiträgt, sondern zudem auch Werbung für Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth ist, ja, zu Werbung für alle Feuerwehren beiträgt.
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Wolfgang Steimel aus Ruppichteroth |