Quartier „Areal Haus Staade“
Das Vorhaben wird spruchreif
- Bürgermeister Yannick Steinbach mit Dr. Gereon Sommerhäuser (l.) und Andreas Nettesheim (r.) von der Haus Staade GmbH bei der Sichtung der studentischen Entwürfe für das zu entwickelnde Areal. Foto: Stadt Rösrath
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Rösrath. Auf dem Areal rund um das Haus Staade in Lüghausen oberhalb der Bahnlinie könnte sich in den kommenden Jahren einiges verändern: Geplant ist, dort langfristig ein neues Quartier mit Wohn- und Gewerbeflächen zu entwickeln. Bestandteil der Planung ist außerdem, dass der schon länger im Raum stehende Agger-Sülz-Radweg durch das neue Quartier geführt werden kann. Dessen Realisierung macht Bürgermeister Yannick Steinbach zur Voraussetzung im Rahmen einer künftigen Erschließung.
Impulsgeber und Investor für das Vorhaben ist die Campus Staade GmbH, die das Gelände gemeinsam mit der Stadt entwickeln möchte. Noch befindet sich das Vorhaben allerdings in einem frühen Stadium. Voraussetzung für die Entwicklung ist zunächst eine Änderung des Regionalplans, die in Abstimmung mit der Bezirksregierung erfolgen muss. In einem ersten Gespräch gab es hierfür bereits positive Signale. Darüber hinaus sind eine Anpassung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich.
Wie das Areal künftig gestaltet werden könnte, haben Studierende des Masterstudiengangs „Städtebau“ an der TH Köln im Auftrag der Campus Staade GmbH veranschaulicht. Ihre Aufgabe bestand darin, ein Konzept für ein gemischt genutztes Quartier aus Wohnen und Gewerbe zu entwickeln, wobei insbesondere der Hochwasserschutz berücksichtigt werden sollte. Insgesamt entstanden elf Entwürfe. Sie vermitteln erstmals einen anschaulichen Eindruck davon, wie sich das Gelände künftig entwickeln könnte.
In diesem Zusammenhang ebenfalls von Bedeutung ist die Bahnunterführung von Hoffnungsthal nach Lüghausen. Hier wird der Bürgermeister den politischen Gremien vorschlagen, die Bahnunterführung zu verbreitern, um dort künftig Begegnungsverkehr sowie einen sicheren Gehweg zu ermöglichen. Die Deutsche Bahn hat in vorbereitenden Gesprächen bereits signalisiert, dass eine Anpassung der Brückenplanung grundsätzlich möglich ist.
Sowohl die Entwicklung des Haus-Staade-Areals als auch die mögliche Erweiterung der Bahnunterführung befinden sich noch in einem frühen Planungsstadium. Beide Vorhaben müssen zunächst die politischen Gremien durchlaufen und in den kommenden Jahren weiter konkretisiert werden.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |