Festliche November-Soirée
Gastredner erklärte den Ursprung des Kalrspreises

Soirée-Gastredner Dr. Jürgen Linden begeisterte mit seinem Vortrag zur Geschichte und Bedeutung des Karlspreises.  | Foto: FAB
  • Soirée-Gastredner Dr. Jürgen Linden begeisterte mit seinem Vortrag zur Geschichte und Bedeutung des Karlspreises.
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Auch in diesem Jahr hatte der Freundeskreis Abtei Brauweiler (FAB) traditionsgemäß zu seiner festlichen November-Soirée in den Kaisersaal des ehemaligen Benediktinerklosters geladen.

Pulheim-Brauweiler (red). Unter den rund 70 Gästen waren neben zahlreichen Mitgliedern aus Vorstand und Kuratorium des Vereins, auch wieder Vertreter aus Politik, Kultur, Verwaltung und Medien der Einladung gefolgt.

So konnte Kuratoriumsvorsitzender Alfried Schmitz, der durch das Programm des Abends führte, den ehemaligen NRW-Ministerpräsidenten und FAB-Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, die LVR-Landesdirektorin Ulrike Lubek, die Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, Anne Henk-Hollstein, den stellvertretenden Pulheimer Bürgermeister Elmar Brix, den Präsidenten der luxemburgischen Beamten- und Angestellten-Gewerkschaft CGFP, Romain Wolff und den Direktor des belgischen Rundfunksenders BRF, Alain Kniebs, begrüßen.

Musikalisch umrahmt wurde die Soirée von Solo-Flötist Prof. Michael Faust, der an Violine und Viola von seinen Meisterschülern Haim Kim und Rubén Pino Benavides begleitet, die Serenade in D-Dur op. 25 von Ludwig van Beethoven präsentierte.

Alfried Schmitz nutzte den Abend, um auf das erfolgreiche FAB-Kultur-Programm des Jahres 2025 zurückzublicken. Nicht weniger als 35 Konzerte, Lesungen, Vernissagen und Ausstellungen hatte der FAB auf dem Gelände und in den Räumen des ehemaligen Brauweiler Benediktinerklosters und natürlich auch in der wunderschönen angrenzenden Abteikirche Sankt Nikolaus veranstaltet. Alleine zu den beliebten „Classic Nights“ waren 1.600 Besucher gekommen.

Doch trotz des Erfolges dürfe man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern müsse auch viel dafür tun, dass das kulturelle Engagement des FAB auch in eine sichere Zukunft geführt wird. Lobend hob Alfried Schmitz dabei die gute Kooperation mit dem LVR hervor, ohne dessen Unterstützung vieles nicht machbar sei.

„Star“ des Abends war zweifelsohne der Gastredner der diesjährigen Soirée, Dr. Jürgen Linden. Der ehemalige Oberbürgermeister der Kaiserstadt Aachen und langjährige Vorsitzende des Karlspreis-Direktoriums erhielt nach seinem Vortrag langanhaltenden stehenden Applaus. In seiner fast dreißig-minütigen, frei vorgetragenen Gastrede, hatte er auf den Ursprung des Karlspreises, seine Geschichte, seine Bedeutung für den Zusammenhalt in Europa und auf die vielen Preisträgerinnen und Preisträger zurückgeblickt. Angereichert durch die eine oder andere humorvolle Anekdote, enthielt die Rede Lindens jedoch auch die ernste Mahnung, dass sich nur ein einiges und starkes Europa auf der Weltbühne behaupten könne.

Redakteur/in:

Signe Mai Slomian aus Pulheim

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