Bürgerstiftung Leverkusen fördert
Drei Zukunftsprojekte des Opladener Geschichtsvereins
- Manuel Bast (l.), Geschäftsführer der Bürgerstiftung Leverkusen, und Michael D. Gutbier (r.), 1. Vorsitzender des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V., präsentieren ein Schild der Leverkusener Geschichtswege. Foto: OGV
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Leverkusen. Die Bürgerstiftung Leverkusen hat den Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. (OGV) mit einem Förderbescheid über insgesamt 15.000 Euro unterstützt. Die Mittel fließen in drei Projekte, die sich der Erforschung, Vermittlung und Weiterentwicklung der Leverkusener Stadtgeschichte sowie dem europäischen Austausch widmen. Der Förderbescheid wurde durch den Geschäftsführer der Bürgerstiftung Leverkusen, Manuel Bast, im Kaminzimmer der Villa Römer an den 1. Vorsitzenden des OGV, Michael Gutbier, übergeben. „Die Förderung der Bürgerstiftung ist für uns weit mehr als eine finanzielle Unterstützung. Sie ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement unseres Vereins und ermöglicht es uns, Geschichte zeitgemäß, nachhaltig und für viele Menschen zugänglich zu vermitteln“, betonte Michael Gutbier.
Ein Schwerpunkt der Förderung ist das Projekt „>LEV< – Stadtgeschichte mit Zukunft“, das sich mit der Entwicklung Leverkusens seit der Stadtgründung beschäftigt. Im Mittelpunkt steht die Sonderausstellung „Gewachsen. Geplant. Gelungen? Stadtentwicklung in Leverkusen“, die vom 12. September bis zum 28. Februar 2027 in der Villa Römer zu sehen sein wird. Sie zeichnet die Stadtentwicklung Leverkusens vom Industriezeitalter bis in die Gegenwart nach und beleuchtet Themen wie Wohnen, Industrie, Verkehr, Infrastruktur und Stadtplanung. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein vielfältiges Begleitprogramm mit Vorträgen, Führungen und Diskussionsveranstaltungen. Darüber hinaus entsteht die Publikation „50 Jahre Leverkusen“, die die Entwicklung der jungen Großstadt wissenschaftlich fundiert dokumentiert und zugleich einem breiten Publikum zugänglich macht.
Mit der Förderung wird außerdem das europäische Projekt „StadtRäume“ unterstützt. Im Mittelpunkt steht der internationale Workshop „Europa vor Ort – Stadtentwicklung, Demokratie und Erinnerungskultur in europäischen Städten“, der vom 10. bis 14. September in Leverkusen und Jülich stattfindet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem internationalen Jugendworkshop, bei dem junge Menschen ihre Perspektiven auf europäische Städte und deren Zukunft entwickeln, miteinander diskutieren und ihre Ergebnisse präsentieren.
Der dritte Förderschwerpunkt betrifft die Leverkusener Geschichtswege, die die Geschichte der Stadt unmittelbar vor Ort erlebbar machen. Mit den Fördermitteln werden die Neuauflage des Informationsflyers, die Erweiterung und Erneuerung der Beschilderung an historischen Orten sowie die Produktion von Audioaufnahmen realisiert.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |