Friedensstein erreicht sein Ziel
Interkulturelles Kunst- und Friedensprojekt

Unterstützt von zahlreichen Helfern aus der Heimat rollte der Künstler Michael Flossbach (M.) den Friedensstein die letzten Kilometer bis zum Brandenburger Tor.
  • Unterstützt von zahlreichen Helfern aus der Heimat rollte der Künstler Michael Flossbach (M.) den Friedensstein die letzten Kilometer bis zum Brandenburger Tor.
  • Foto: Erwin Overödder
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Oberberg - (son) Ein Zeichen für den Weltfrieden zu setzten, das Bewusstsein auf
Werte wie humane Achtung und friedliche Koexistenz der Menschen
untereinander zu lenken - diese Gedanken standen am Anfang der Idee
des Kürtener Künstlers Michael Flossbach, einen „Friedensstein“
vom Bergischen Land bis nach Berlin zu rollen.

Mit dem Wort „Frieden“ in 44 Sprachen sowie den Symbolen von acht
Weltreligionen und dem internationalen Friedenszeichen versehen, war
der 128 Kilogramm schwere Mühlstein am Ostermontag von
Kürten-Dürscheid aus auf den Weg gebracht worden. Nun hat der Stein
sein Ziel, das Brandenburger Tor in Berlin, erreicht. Per Bus waren
zahlreiche Unterstützung aus dem Bergischen Land angereist und
halfen, die letzten acht Kilometer des Weges zu bewältigen.

Der oberbergische Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Brodesser brachte
seine Begeisterung für die Aktion per Grußwort zum Ausdruck: „Sie
leisten einen großartigen Beitrag für das Friedensbewusstsein in
unserem Land. Bitte bleiben Sie mutig und hören nicht damit auf.“

Das interkulturelle Kunst- und Friedensprojekt beruht auf einer Idee
des Kürtener Künstlers Michael Flossbach und wird ausschließlich
aus eigenen Mittel finanziert. Nach dem Start ging es zunächst durch
das Bergische Land zum Katholikentag in Münster und dann über
Bielefeld, Hannover, Magdeburg, und Potsdam bis nach Berlin, wobei
überall die Bevölkerung zum Mitmachen aufgerufen war.

Während der insgesamt 743 Kilometer haben sich 393 Menschen an der
Aktion beteiligt, die nach dem Willen des Künstlers durchaus noch
weitergehen könnte, als mögliches Ziel hat er Jerusalem vor Augen.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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