Steuererhöhung 2026
Stadt Mechernich zieht die Hundesteuer an

Da hilft auch kein Dackelblick: Die Stadt Mechernich erhöht zum 1. Januar 2026 die Hundesteuer um 20 Euro pro Hund. | Foto: Katie Bernotsky/unsplash/pp/Agentur ProfiPress
  • Da hilft auch kein Dackelblick: Die Stadt Mechernich erhöht zum 1. Januar 2026 die Hundesteuer um 20 Euro pro Hund.
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Mechernich (red.) Die Hundesteuer in der Stadt Mechernich wird zum 1. Januar 2026 angehoben. Das hat der Rat der Stadt einstimmig beschlossen. Die Anpassung wird mit gestiegenen Kosten, unter anderem für Verwaltung, Reinigung sowie die mittlerweile rund 100 Dog-Stationen im gesamten Stadtgebiet begründet. Gleichzeitig soll die Erhöhung zu einer verantwortungsvollen Hundehaltung beitragen.

Die Steuersätze erhöhen sich um jeweils 20 Euro pro Tarif. Für den ersten Hund werden künftig 89 Euro pro Jahr fällig. Wer zwei Hunde hält, zahlt künftig 135 Euro je Tier, bei drei oder mehr Hunden 158 Euro je Tier. Für Hundes, die als gefährlich eingestuft werden, steigt die Steuer von 805 Euro auf 825 Euro jährlich.

Insgesamt erwartet die Stadt Mechernich Mehreinnahmen in Höhe von rund 60.000 Euro pro Jahr. Die letzte Erhöhung wurde im Jahr 2011 beschlossen, sodass eine moderate Anpassung erfolge, die im Vergleich mit anderen Kommunen weiterhin als angemessen gilt. Im Kreis Euskirchen liegt der Steuersatz für den ersten Hund zwischen 60 und 100 Euro in den Nachbarkommunen außerhalb des Kreises Euskirchen zwischen 80 und 120 Euro.

Unverändert bleiben die bestehenden Steuerbefreiungen, die vor allem Menschen zugutekommen, die aus gesundheitlichen Gründen auf die Unterstützung eines speziell ausgebildeten Hundes angewiesen sind. So werden Blindenführhunde sowie Therapie- und Assistenzhunde weiterhin vollständig von der Steuer befreit, wenn eine entsprechende Ausbildung und Verwendung nachgewiesen wird. Dazu zählen beispielsweise Hunde zur Unterstützung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität, schweren chronischen Erkrankungen, psychischen Belastungen oder sensorischen Einschränkungen wie Gehörlosigkeit.

Redakteur/in:

Ruben Bartsch aus Köln

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