Frauen- und Mädchenfussball
Budenzauber beim „Wälschbach-Cup“ überzeugt

Beim „Wälschbach-Cup 2026“ des VfL Kommern lieferten sich rund 40 Mannschaften aus fünf Altersklassen packende Hallenduelle. | Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
  • Beim „Wälschbach-Cup 2026“ des VfL Kommern lieferten sich rund 40 Mannschaften aus fünf Altersklassen packende Hallenduelle.
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Mechernich (rb). Zwei Tage lang stand die Mehrzweckhalle Mechernich ganz im Zeichen des Frauen- und Mädchenfußballs. Beim „Wälschbach-Cup 2026“ des VfL Kommern lieferten sich rund 40 Mannschaften aus fünf Altersklassen spannende Hallenspiele – von den E-Juniorinnen bis zu den Frauen. Trotz winterlicher Witterung war die Halle gut besucht, die Stimmung familiär und sportlich fair.

Teams aus dem gesamten Fußballverband Mittelrhein reisten an, darunter Vereine wie Alemannia Aachen, Fortuna Köln, TuSa Düsseldorf oder DJK Südwest Köln. Am Samstag spielten C- und E-Juniorinnen sowie die Frauen, am Sonntag folgten B- und D-Juniorinnen. Unterstützt wurde das Turnier vom StadtSportBund Mechernich, der eine neue mobile Anzeigetafel zur Verfügung stellte.

Sportlich bot der Wälschbach-Cup hochklassigen Hallenfußball. Bei den Frauen gewann der SSV Merten das Finale mit 2:1 gegen den Bedburger BV. DJK Südwest Köln entschied das Endspiel der B-Juniorinnen gegen den Oberkasseler FV für sich. In den weiteren Altersklassen setzten sich der SV Kaster (C-Juniorinnen), DJK Südwest (D-Juniorinnen) und der FFC Bergheim (E-Juniorinnen) durch. Geleitet wurden die Partien von einem erfahrenen Schiedsrichterteam.

Für Sascha Wagner, Abteilungsleiter Frauen- und Mädchenfußball beim VfL Kommern, war das Turnier ein voller Erfolg: „Wir sind jetzt erst im zweiten Jahr wieder dabei, Hallenturniere auszurichten – und es ist einfach mega.“ Der organisatorische Aufwand sei groß, besonders im Winter. „Aber wenn man sieht, dass Mannschaften aus Düsseldorf, Köln oder Aachen anreisen und keiner absagt, dann weiß man, warum man das macht.“ Besonders wichtig sei dem Verein ein eigenes Turnierformat: „Andere spielen oft im Rahmen von Jungsturnieren. Wir machen bewusst ein eigenes Turnier – das ist uns wichtig.“

Lob kam auch vom StadtSportBund. Vorsitzender Stefan John sagte: „Das ist eine Riesenaufgabe, die sich über Wochen vorbereitet. Hut ab vor dem Engagement – gerade im Frauenfußball.“ Bürgermeister Michael Fingel zeigte sich ebenfalls beeindruckt: „Das, was hier passiert, macht mich als Bürgermeister sehr stolz. Die Vereinswelt arbeitet Hand in Hand – und der Frauensport bekommt in Mechernich die Bühne, die er verdient.“

Möglich gemacht wurde der Wälschbach-Cup durch die Unterstützung zahlreicher regionaler Sponsoren. Der VfL Kommern baut seine Nachwuchsarbeit weiter aus und setzt dabei auf Kooperationen mit Schulen sowie zusätzliche sportliche Angebote, wie zum Beispiel Leichtathletik. Am Ende blieb ein rundum gelungenes Turnierwochenende und ein starkes Signal für den Frauen- und Mädchenfußball in der Region.

Redakteur/in:

Ruben Bartsch aus Köln

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