Karnevals-Sitzung „Jeck för ömesöns“
Jeckes Treiben auf dem Monte Bartholomänsis

Foto: Nicole Swerbinka
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Wahlscheid. „Heldinnen und Helden unserer Kindheit“ – das war das Thema der diesjährigen Jeck-för-ömesöns-Sitzung. Und sie waren – fast – alle da: Heidi, Pipi Langstrumpf, Biene Maja, Meister Eder und sein Pumuckel, Mary Poppins, Arielle, die Maus, Wickie und viele mehr. Nach Begrüßung durch den Sitzungs-Präsidenten Andreas Becker und Einzug des 5er-Rats konnte das lustige Treiben im gut gefüllten Gemeindesaal beginnen. Den Auftakt machten dieses Mal die Lohmarer Schiffermädels- und Jungs, die das Publikum mit Ihren Tänzen begeisterten und den Saal von jetzt auf gleich in Karnevalsstimmung versetzten. Darauf folgte dann eine Mitsing-Runde – und für alle, die die Karnevalslieder nicht bis ins „Effeff“ beherrschten, wurden die Texte dankenswerterweise an die Wand des Gemeindesaals „gebeamt“.
Im Anschluss wurde uns eine besondere Ehre zuteil, eroberte doch das Lohmarer Dreigestirn der KG „Ahl Jecke“ – in Begleitung der Rheinlandsterne – die Bühne im Gemeindesaal. Wie es sich gehört, gab es dann auch Orden für den Sitzungspräsidenten Andreas Becker und den „Hausherrn“ Pfr. Thomas Weckbecker. Nach dem Ausmarsch des Dreigestirns präsentierten die „Rheinland-Sterne“ Gardetanz vom Feinsten und das „kleine“ Solo-Mariechen begeisterte das Publikum mit einer tollen Darbietung.
Nach so viel Tanz kam der Wortbeitrag des „Mönches aus Wahlscheid“ genau richtig. Er berichtete vom wilden Treiben auf dem Monte Bartholomänsis und auch die ehemalige Bürgermeisterin und der Amtierende, Matthias Schmitz, bekamen ihr Fett ab.
Bevor es dann in eine kurze Pause ging, in der man sich Nachschub an fester und flüssiger Kost an Küchenbuffet und Getränkeverkauf holen konnte, traten erstmalig die EVD Tanzflöhe unter der Leitung von Verena Nöckel und Katharina Müller auf die „jecke“ Bühne des Wahlscheider Gemeindehauses. Die gut 20 Frau und Mann starke Gruppe begeisterte den Saal mit tollen Tänzen,
Hebefiguren und sogar einer kleinen „Flug“-Einlage. Das Publikum bedankte sich bei den Akteuren immer wieder mit tosendem Applaus und zahlreichen „Raketen“.
Direkt nach der Pause begrüßte das Publikum das Tanzcorps „Altenrather Sandhasen“, das quasi schon traditioneller Bestandteil der Wahlscheider Sitzung ist. Die Gruppe brachte innerhalb kürzester Zeit die Bühne zum Beben und heizte die Karnevalsstimmung im Saal weiter an. Auf die Tanzvorführung folgten die „Zwei Fründinne“, auch sie sind von unserer Bühne nicht mehr wegzudenken. Wie immer sorgten sie für das stete Training unserer Lachmuskeln und gaben Gags zu Digitalisierung, Online-Shopping und Chat-GPT zum Besten.
Zum Mitsingen und Mitschunkeln luden im Folgenden die Naafbachtaler Stubenhocker ein, die mit feinster kölscher Livemusik begeisterten. Neu in diesem Jahr war der darauffolgende Frauen-Sketch der „Alltagsheldinnen“, die zum Besten gaben, was denn in die Jahre gekommene „Kindheits-Heldinnen“ noch so alles machen können – auch wenn es hier und da quietscht und zwackt.
Ein weiteres Highlight und ebenfalls fester Bestandteil der Jeck-Sitzung war das Männerballett, auch in diesem Jahr choreographiert und trainiert von Martina Gerens. Gaben die Herren doch wieder mal einen erquickenden und „filigranen“ Tanz zum Besten. Sie waren selbst von den Profis kaum zu überbieten ;))
Last, but not least brachte auch in diesem Jahr die Jugendband der Kirchengemeinde das Publikum zum Ende der Sitzung nochmal so richtig in Schwung, bevor der Abend mit „Drink doch ene met“ und der Ordensverleihung beendet wurde.
Resümee: Ein bunter, fröhlicher und einfach rundum schöner Abend, dessen besonderer Charm defacto der hausgemachte Charakter ist. Ja – Kirche kann Karneval. Und so freuen wir uns schon jetzt, wenn es im nächsten Jahr in Wahlscheid auf dem Berge wieder heißt: „Jeck för ömesöns“!
Ein ganz großes Dankeschön möchten wir auf diesem Wege noch mal an das Team von „Jeck för ömesöns“ richten, an alle die, die sich in vielen Stunden Arbeit daran gemacht haben, die Karnevals-Sitzung vorzubereiten, dafür einzukaufen, zu basteln, zu dekorieren, zu kochen, Auftritte einzustudieren, Terminabsprachen zu Treffen, die Technik auf- und auch wieder abzubauen, die Anwesenden mit Snacks und „Flüssigkeiten“ zu versorgen und, und, und – DANKE!
Danke auch an den Chor „La Voce Honrath“, der in den sozialen Medien mit einem tollen Post zu Miteinander und Zusammenhalt im Ort den Vorverkauf der Eintritts-Karten supportet hat.
Und zu guter Letzt ein ebenso herzliches Dankeschön an die Mitwirkenden „Profis“, die allesamt wieder „för ömesöns“ zu uns nach Wahlscheid gekommen sind. Ohne Euch wäre diese Sitzung nicht das, was sie ist!
(Nicole Swerbinka)

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RAG - Redaktion

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