Gelungenes Premierenkonzert in Lindlar
Musik, Zuversicht, Wortwitz

Der Popchor begeisterte beim Konzert auf :metabolon.  | Foto: Stefan Martin
  • Der Popchor begeisterte beim Konzert auf :metabolon.
  • Foto: Stefan Martin

Lindlar. Ein gelungener Auftakt: Das Premierenkonzert von UPSIDE DOWN auf :metabolon stieß auf so großes Interesse, dass kurz nach der Öffnung sämtliche Tickets vergriffen waren, so dass einige Interessierte nicht mehr eingelassen werden konnten.

Der Veranstaltungssaal war erfüllt von neugieriger Erwartung auf das erste Konzert des Popchors UPSIDE DOWN. Bereits beim Betreten der Bühne setzte das Ensemble ein sichtbares Zeichen: In schlichten Grau- und Weißtönen, bewusst kombiniert mit grünen Accessoires, präsentierte sich UPSIDE DOWN in einer Farbwahl, die für Hoffnung, Aufbruch und den Blick nach vorn steht.

Der Chorname war Programm: Mit dem energiegeladenen Song „Upside Down“ von Diana Ross legte der Chor direkt los – und überzeugte.

Nach einer kurzen Begrüßung des Publikums durch Chorleiter Matthias Held ging es weiter mit einem Song, den Rag`n Bone Man 2016 interpretiert hat und der bis heute nichts von seiner kraftvollen und ehrlichen Botschaft verloren hat – der Mensch ist nun einmal nicht fehlerfrei – man ist einfach nur Mensch – „Human“.

Eine weitere Facette zeigte der Chor mit dem Song „Ich seh Dich“ und berührte das Publikum mit dieser zärtlich gesungenen Liebeserklärung. Zunächst stieg nur ein kleiner Teil des Chores ein und gab dem Ganzen eine gewissen Leichtigkeit. Sowohl „Human“ als auch „Ich seh Dich“ wurden von Oliver Gies arrangiert. Alle anderen Songs arrangierte Matthias Held; seine musikalische Handschrift zeigte sich in den anspruchsvollen Songarrangements. Als die ersten Töne der „ABBA-LOVE-STORY“ erklangen, stieg das Publikum sofort mit ein. Ein mitreißendes Medley, das gekonnt acht Songs der schwedischen Gruppe zusammenfasst und von den verschiedenen Phasen einer Liebe erzählt.

Charmant und mit viel Wortwitz führte Held durch den Abend und schuf damit eine lockere, nahbare Atmosphäre. Seine kurzen Zwischenmoderationen lieferten Hintergrundwissen zu den Songs und verbanden die einzelnen Stücke zu einem stimmigen Gesamtbild.

Zwischendurch baute er noch einen Solosong ein, zum Mitsingen, mit dessen Hilfe man sich chemische Elemente leichter merken kann.

Am Piano wurde das Ensemble von Florian Offermann begleitet. Den Großteil des Programms präsentierte UPSIDE DOWN jedoch à cappella – und das mit hörbarer Qualität.

Innerhalb weniger Monate hat sich der Chor zu einer lebendigen Gemeinschaft von über 40 Sängerinnen und Sängern entwickelt. Mit sicht- und hörbarer Begeisterung präsentierten die Sängerinnen und Sänger die Stücke – der Funke ist sofort auf das Publikum übergesprungen. Es wurde mitgesungen, mitgeklatscht, fotografiert und gefilmt. Eine Besucherin brachte den Abend auf den Punkt: „Unglaublich, was der Chorleiter in dieser kurzen Zeit aus dem Chor gemacht hat.“

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