Bezirksvertretung Lindenthal
Klima steht ganz oben auf der Liste

Gut fürs Klima und fürs Gemüt: Die Stadtverschönerungsmittel sollen zum Teil für neue Baumpflanzungen im Bezirk verwendet werden. | Foto: Hermans
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Lindenthal. Das Thema Klimaschutz steht für die Lindenthaler Bezirksvertretung ganz oben auf der To-do-Liste: Die Verwendung ihrer Stadtverschönerungsmittel hat sie ausschließlich für Maßnahmen vorgesehen, die diesem Ziel dienen. Schon, weil die Klimaziele für Köln 2030 eine Reduktion der CO²-Emissionen von 50 Prozent gegenüber dem Wert von 1990 vorsehen und der Rat der Stadt im Juli 2019 den Klimanotstand beschlossen hat.

Weil mit den 150.000 Euro, die dem Bezirk im laufenden Jahr für diese Zwecke zur Verfügung stehen, hauptsächlich die Lindenthaler Grünanlagen gepflegt werden sollen, haben aber auch die Bürger ganz direkt etwas davon. Allein vier der sechs geplanten Maßnahmen dienen der „Erhöhung der Biodiversität im urbanen Raum“, wie es im Beschluss heißt. So soll für 35.000 Euro der Grünstreifen im Lindenthaler Kringsweg mit Staudenbeeten bepflanzt werden, außerdem werden drei Straßenbäume nachgepflanzt und zwischen den Parkbuchten wird Rasen gesät.

Etwa 30.000 Euro wird die Neugestaltung des Kreisverkehrs an der Einmündung der Adrian-Meller- Straße in die Widdersdorfer Hauptstraße kosten, inklusive fünf Jahren Pflege. Auf dem Pauliplatz in Braunsfeld wird für 20.000 Euro eine artenreiche Wiese angelegt, ebenso an der Einmündung der Diepenbeekallee in die Breslauer Straße in Weiden. Dort wird mit Kosten in Höhe von 15.000 Euro gerechnet. Am Pauliplatz soll das Geld auch noch für einen Heckenschluss reichen.

Der größte Posten auf der Liste sind aber die bezirksweit 15 Baumpflanzungen in verschiedenen Grünanlagen und auf Spielplätzen für insgesamt 40.000 Euro. Damit soll ganz allgemein das Klima verbessert werden, zudem ermöglichen die Bäume den Aufenthalt auf den Spielplätzen in den heißer werdenden Sommern. Für die Pflege des Kriegerdenkmals in Widdersdorf sind 10.000 Euro vorgesehen, damit die „ökologische Leistungsfähigkeit der umfangreichen Pflanzung erhalten“ bleibt. (hwh.)

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EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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